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Schimmel in Ladebower Häusern wird der Kampf angesagt

Greifswald Schimmel in Ladebower Häusern wird der Kampf angesagt

Ursache der Probleme waren Fehler bei der Sanierung in den 1990er Jahren / Kosten werden nicht auf die Mieten umgelegt

Greifswald. Am 19. September beginnt die Sanierung der von Schimmel betroffenen Wohnungen in der Ladebower Flugplatzsiedlung. Als Erstes kommen die Häuser Hugo-Finke-Straße 1 bis 11 an die Reihe. Pro Haus soll die Sanierung etwa zwei Tage dauern.

Die Mieter wird das nichts kosten. Die 16000 Euro pro Haus werden von der Eigentümerin, der Wohnungsbau und Verwaltungsgesellschaft Greifswald (WVG), nicht auf die Mieten umgelegt. Darüber informierte der Vorsitzende des Ortsrates Wieck/Ladebow, Bernd Lieschefsky (Bürgerliste), nach einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit der WVG und den Ladebower Mietern.

Der stadteigenen Wohnungsgesellschaft gehören in Ladebow 106 Wohnungen. Die Ortsteilvertretung hatte die seit Jahren bestehenden Probleme mit dem Schimmelbefall öffentlich gemacht. „Die Zusammenarbeit mit der WVG hat wieder einmal gut geklappt“, sagt Leschefsky. Laut einem Gutachter beruhen die Probleme der Häuser darauf, dass eine bestehende „Luftschichtdämmung“ bei der Sanierung nach der Wende, in den Jahren 1996 bis 1999, beschädigt wurde. Diese Zwischenräume seien acht Zentimeter breit. Voraussetzung für die Dämmung sei, dass kein Luftaustausch erfolge. Genau das sei wegen der Beschädigung nicht mehr der Fall.

Dadurch konnte Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen. Bei der im September beginnenden Sanierung soll nun sogenannter Blähdämmstoff von außen in die Hohlräume geblasen werden. Das wird die Dämmung der Fassaden sehr deutlich verbessern. „Die Fenster werden nicht getauscht“, informierte Lieschefsky weiter. Teilweise sei aber eine Instandsetzung der Fensterlaibungen nötig. „Besonders dort, wo beim Einbau der Fenster Hohlräume entstanden sind“, so der Ortsratsvorsitzende.

eob

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