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Greifswald Schlägerei in Greifswald: Jetzt redet der Betreiber
Vorpommern Greifswald Schlägerei in Greifswald: Jetzt redet der Betreiber
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18:23 04.12.2018
Zehn Zuwanderer sollen auf drei weitere Gäste eingeschlagen haben, nachdem sie rassistisch angefeindet wurden Quelle: dpa (Symbolbild)
Greifswald

Nachdem es in der Nacht zu Sonnabend vor dem Rosa-Club in der Bahnhofstraße zu einer Schlägerei zwischen zehn Zuwanderern und drei weiteren Gästen kam, haben sich die Betreiber zu dem Vorfall geäußert. Sie geben an, dass die späteren Opfer im Vorfeld massiv im Club provoziert haben. Von der Polizei hieß es zunächst nur, dass zehn Zuwanderer auf drei Männer losgegangen seien. Über die Vorgeschichte des Vorfalls klärt jetzt der Clubbetreiber auf seiner Seite im sozialen Netzwerk Facebook auf.

So heißt es in einem Facebook-Beitrag des Clubs, dass drei Männer gegen zwei Uhr morgens durch rassistische Beleidigungen gegenüber Gästen und den Mitarbeitern aufgefallen seien.

Nachdem die 32, 34 und 36 Jahre alten Männer mehrfach aufgefordert wurden, den Club zu verlassen, soll es zu einem Übergriff auf den Sicherheitsdienst gekommen sein. Daraufhin haben weitere Gäste versucht, die drei Personen des Clubs zu verweisen. Dennoch sollen aus der Dreiergruppe weiterhin massive Beleidigungen, Drohungen und Provokationen gekommen sein. Schließlich konnten die Personen aus den Räumlichkeiten gedrängt werden.

Kurz bevor die verständigte Polizei eintraf, kam es außerhalb des Clubs zu der tätlichen Auseinandersetzung zwischen der Dreiergruppe und anderen Gästen. Demnach sollen etwa zehn Personen auf die drei Männer eingeschlagen haben. Als die Polizei eintraf, konnten ein 18-jähriger und ein 24-jähriger Syrer gestellt werden.

Nach der Schlägerei zieht der Club Konsequenzen: Auf der Facebook-Seite heißt es, dass allen Beteiligten an der tätlichen Auseinandersetzung ein Hausverbot ausgesprochen wird. Außerdem werde man eine Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und Hausfriedensbruch stellen. Weiter heißt es: „Wir werden kein aggressives und übergriffiges Verhalten, keinen Rassismus, Sexismus, Homophobie etc. bei uns dulden.“

Aufgrund der neuen Erkenntnisse seitens des Clubs hat der Staatsschutz der Kriminalpolizei Anklam nun die Ermittlungen aufgenommen.

Seit Ende 2017 befindet sich der Electro-Club in der Bahnhofstraße. Zuvor zog das Rosa im Februar 2014 in ein früheres Callcenter. Drei Monate später folgte die Kündigung. Der Investor des Einkaufszentrum Gleis 4 stimmte nach einer Bürgerinitiative zu, dass der Club in seinen heutigen Standort wieder eröffnen kann. Der Club bietet seither auf insgesamt 220 Quadratmeter Raum für 350 Partygänger.

Lesen sie mehr zum Thema: Zehn Leute schlagen auf drei Männer vor Diskothek ein

Christin Lachmann

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