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Schüler grübeln über Mathematik-Aufgaben

Greifswald Schüler grübeln über Mathematik-Aufgaben

Etwa 200 Teilnehmer aus der Region bei der 56. Mathematikolympiade am Humboldtgymnasium / Sieger qualifizieren sich für den Landesausscheid

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Etwa 200 Schüler von der 4. bis zur 12. Klasse nahmen an der diesjährigen Mathematik-Olympiade teil.

Quelle: Fotos: Peter Binder (1), Chris-Benjamin Beling (4), Archiv (1)

Greifswald. „Wenn ich zu einer Zahl das Doppelte von 48 addiere, erhalte ich 180. Wie heißt die Zahl?“ Aufgaben dieser Art gehörten gestern noch zu den leichtesten, die bei der 56. Mathematikolympiade am Greifswalder Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zu lösen waren. Rund 200 Schüler aus Grundschulen, regionalen Schulen und Gymnasien nahmen teil.

OZ-Bild

Etwa 200 Teilnehmer aus der Region bei der 56. Mathematikolympiade am Humboldtgymnasium / Sieger qualifizieren sich für den Landesausscheid

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Für die Organisation der Veranstaltung zeichnete einmal mehr Heiko Gallert verantwortlich. Der stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums hat schon mehr als 20 Jahre Erfahrung damit. „Seit 1992 bin ich an der Schule, seit 1993 richten wir den Wettbewerb am Humboldtgymnasium aus“, berichtet Gallert. Dieser Ausscheid stellt die zweite Runde auf dem Weg zur Landesolympiade dar. „Bereits am ersten Schultag erhalten alle Schulen die Aufgaben zur ersten Runde“, so Gallert. Diese würden dann in Form von Arbeiten oder Hausaufgaben an die Schüler verteilt werden, um so letztlich die Teilnehmer an der zweiten Runde zu ermitteln, erklärt der stellvertretende Schulleiter. „Am Humboldtgymnasium handhaben wir es so, dass wir die Aufgaben aus Runde eins von den Schülern zu Hause lösen lassen“, erläutert Gallert. Die Aufgaben selber werden zentral durch den Aufgabenausschuss des Vereins Mathematik-Olympiaden gestellt. Dass die Unterbringung und Aufsicht von 200 Kindern und Jugendlichen neben dem regulären Unterrichtsgeschehen eine Herausforderung darstellt, belegen die Zahlen: In 13 Räumen des Hauses wurden die 200 Schüler von insgesamt 35 Lehrern beaufsichtigt. „An dieser Stelle müssen wir uns auch bei den anderen Greifswalder Schulen bedanken, die uns freundlicherweise mit einigen Lehrkräften unterstützen“, so Gallert.

Zum Vergleich: Bei den Abiturprüfungen am Haus müssen jährlich etwa 90 Schüler untergebracht und beaufsichtigt werden.

Nicht nur bei der Aufsicht, sondern auch bei der Kontrolle der Arbeiten ist Unterstützung erforderlich. Neben den Lehrern der Greifswalder Schulen sind dann auch ehemalige Kollegen und Schüler des Gymnasiums sowie Mitarbeiter des Instituts für Mathematik der Universität im Einsatz. Die Siegerehrung erfolgt bereits am Montag um 17.30 Uhr in der Mehrzweckhalle. Die Gewinner der jeweiligen Altersklassen qualifizieren sich für die Landesolympiade, die im Februar am Humboldtgymnasium für die Schüler ab Klasse sieben stattfindet. Die Viert-, Fünft- und Sechstklässler treten im Juni in Stralsund zur nächsten Runde an. Darüber hinaus erhalten die Gewinner attraktive Preise. Auch in diesem Jahr gibt es mit dem Preis des Oberbürgermeisters für den erfolgreichsten Teilnehmer, dem Wanderpokal des Lion Clubs für die beste Grundschule sowie den Auszeichnungen für besondere Lösungswege für die beste Olympionikin und den besten Schüler aus der Sekundarstufe II zahlreiche Sonderehrungen. Schon im Vorfeld der Siegerehrung konnte Gallert ein positives Fazit ziehen: „Auch dank der tollen Unterstützung war wieder ein reibungsloser Ablauf möglich. Wir freuen uns, die Ausrichtung des Wettbewerbs auch in Zukunft weiterzuführen.“

Die eingangs gestellte Aufgabe zählte übrigens zu den leichteren für die Viertklässler. Die Lösung lautet 84.

Chris-Benjamin Beling

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