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Schülerbeförderung auf Usedom funktioniert nun

Greifswald Schülerbeförderung auf Usedom funktioniert nun

SPD zieht geplanten Antrag deshalb zurück

Greifswald. Die SPD-Fraktion im Kreistag Vorpommern-Greifswald stellt ihren Antrag auf Erweiterung der Schülerbeförderungssatzung des Landkreises zurück. Wegen massiver Probleme im Schülerverkehr auf der Insel Usedom zum Schuljahresbeginn 2016/2017 hatte die Fraktion zeitlich kürzere Schülertransporte sowie die Gründung einer Schulwegkommission gefordert.

Wie Kreistagsmitglied Günther Jikeli nun erklärte, habe sich die Situation auf Usedom entspannt. „Der neue Fahrplan hat Verbesserungen gebracht, so dass alle Schulen auf der Insel Entwarnung gaben.

Bis auf drei Einzelfälle sind die Probleme weitestgehend gelöst.“ Sollte es dennoch weitere Härtefälle geben, ermunterte Jikeli die Eltern der betroffenen Schüler, sich an ihn zu wenden. Er würde sich dann um Gespräche mit der Verwaltung zur Lösung der Missstände bemühen. „In einzelnen Zweifelsfällen gibt die Rechtslage den Eltern nur die Möglichkeit, sich an das Verwaltungsgericht in Greifswald zu wenden.“

Ein weiterer Grund für die Rückstellung des SPD-Antrags sei das Fehlen von zwei wichtigen Antworten der Kreisverwaltung, die eine grundlegende Bewertung erfordern würden, sagt der SPD-Mann.

Zum einen gehe es dabei um einen Vergleich mit der Situation im Schülerverkehr in anderen Landkreisen. „Wir wollen auf gar keinen Fall, dass unsere Schüler schlechter gestellt sind als andere im Land. Das müssen wir zunächst vergleichen und sehen, ob noch Interaktionen zur Verbesserung zu ergreifen sind.“ Zum anderen gehe es um die Feststellung der Kosten für die im gemeinsamen Antrag von SPD und Grünen geforderten zeitlichen Begrenzungen der Beförderungszeiten. Jikeli schätzt ein, dass die Wartezeiten vor und nach dem Unterricht weniger als 30 Minuten und die Fahrtzeiten weniger als eine Stunde, für Grundschüler weniger als 40 Minuten, betragen. Angelika Gutsche

OZ

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