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Schülertransport auf Usedom bleibt kritikwürdig

Pasewalk Schülertransport auf Usedom bleibt kritikwürdig

Eltern beklagen lange Fahrtzeiten und schlechte Anbindungen – An der Situation wird sich vorerst nichts ändern

Pasewalk. Eine seiner Schülerinnen habe ihn gefragt, warum sie für den fünf Kilometer langen Weg nach Hause 50 Minuten auf einen Bus warten muss, der nicht näher als drei Kilometer an ihr Dorf fährt. Ihre andere Option sei, den Bus zu nehmen, der nur zehn Minuten braucht, um sie nach Hause zu bringen. Auf den müsse sie nach der Schule aber eineinhalb Stunden warten.

Lehrer Andi Kühn von der Grundschule in Benz auf Usedom reichte in der Kreistagssitzung in Pasewalk die Fragen der Schülerin weiter – ebenso wie mehr als 400 Unterschriften unter einer Petition, die eine Verbesserung des Schülertransports auf der Insel fordert. Denn seitdem die Usedomer Bäderbahn (UBB) am 5. September den Schulbusverkehr übernommen hat, sind viele Eltern unzufrieden. Sie kritisieren lange Fahrt- und Wartezeiten. Kühn: „Wird es ein Zurück geben?“

Vize-Landrat Jörg Hasselmann (CDU): „Nein.“ Der Vertrag zur Schülerbeförderung laufe über zehn Jahre, sei von Schwerin abgesegnet worden und nicht anfechtbar. Dennoch sollen ein neuer Nahverkehrsplan, eine neue Schuleinzugsgebietsplanung und dementsprechend eine neue Beförderungssatzung erarbeitet werden. „Bei diesen Aufgaben wollen wir das Bestmögliche für die Kinder rausholen“, so Hasselmann. Ein Antrag von SPD und Grüne, der die Verbesserung der Situation im Sinn hatte, wurde in die Ausschüsse verwiesen. Erik von Malottki (SPD) beantragte gestern eine Sondersitzung des Bildungsausschusses.

kl

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