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Schwammbefall in den Kunstwerkstätten

Greifswald Schwammbefall in den Kunstwerkstätten

Die Greifswalder Kunstwerkstätten müssen dringend saniert werden. Das Dachgeschoss ist vom Schwamm befallen. 60 000 Euro sollen die dringenden Maßnahmen kosten. Diese erfolgen während der Sommerferien.

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Stützbalken gewährleisten die Sicherheit in den Kunstwerkstätten. Die Sanierung muss schnellstmöglich erfolgen, fordert Mitarbeiterin Saskia Schniete.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. Schimmelbefall in den Kunstwerkstätten: Die Stadt muss dringend handeln. Aus diesem Grund sollen 60.000 Euro aus dem Theaterhaushalt für die Schwammsanierung und den Einbau neuer Deckenbalken entnommen werden.

„Es regnete in den letzten Jahren immer mal wieder. Diese kleinen Stellen wurden zügig repariert“, schildert die Leiterin der Kunstwerkstätten, Jana Lehrkamp. Nach dem Auszug des DeKäwer-Vereins aus dem Dachzimmer und dem Leerzug des angrenzenden Lagerraumes wurde ein größerer Schaden im Dachstuhl entdeckt. Das Immobilienverwaltungsamt der Stadt reagierte schnell: Nach dem Öffnen der Deckenverkleidung und der Untersuchung durch einen Sachverständigen wurde der Schwammbefall nachgewiesen. Mittlerweile sind bereits etliche Dach- und Deckenbalken zerstört und müssen dringend erneuert werden, um die Statik des Hauses weiterhin zu gewährleisten.

Zur Sicherung der unter dem schadhaften Dach liegenden Keramikwerkstatt wurde dort mehrere Stützbalken aufgestellt, welcher den Kursbetrieb nach Aussage von Lehrkamp nicht weiter beeinträchtigt. Die Verwaltung allerdings machte im Kulturausschuss der Bürgerschaft deutlich, dass schnell saniert werden müsse, um das Gebäude auch weiterhin nutzen zu können. Die jetzigen Notstützen dürften kein Dauerzustand werden, betonen auch die Kunstwerkstätten-Mitarbeiter.

Die Gremien der Bürgerschaft haben einer Sanierung zugestimmt. Die endgültige Entscheidung fällt das Stadtparlament am 11. Juli. Die Baumaßnahmen sind für die Sommerferien geplant.

oz

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