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Sechs neue Segeljollen für Studentensport

Greifswald Sechs neue Segeljollen für Studentensport

Schwach besuchte Vollversammlung verteilt insgesamt 175000 Euro / Mensaessen soll noch gesünder werden

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Die Vollversammlung der Studenten votierte für die Finanzierung von Booten für den Studentensport.

Quelle: Eckhard Oberdörfer

Greifswald. Vier der sechs Jollen für studentische Segelkurse sind nicht mehr betriebssicher. „Bei einigen wackelt schon der Mast“, erläuterte der Student Hieronymus Jacker auf der Vollversammlung der Kommilitonen gestern Nachmittag in der „Kiste“. Der Sicherheitsingenieur der Uni, Ralf Kolbe, habe sie daher für die Durchführung der Ausbildung gesperrt.

Nur Empfehlungen

159Studenten kamen nur zur Vollversammlung des Sommersemesters. Das ist weniger als in den letzten Jahren. 504Kommilitonen wären nötig gewesen, damit die Beschlüsse gültig sind. Das entspricht fünf Prozent der immatrikulierten Studenten. So sind es nur Empfehlungen.

Das Studierendenparlament entschied gestern Abend ob die Empfehlungen zu Beschlüssen werden.

60000 Euro wollen die Studenten nun für die Anschaffung von sechs neuen Ixyllonjollen zur Verfügung stellen. Das seien kleine Boote, etwas größer als die bekannteren Optis, erklärte Jacker. Da die Abteilung Studentensport kein Geld habe, müssten alternativ die Gebühren für die Kurse zur Finanzierung erhöht werden, machte Jacker mit Erfolg deutlich.

Die von der Mehrheit der Vollversammlung per Beschluss bewilligten 60000 Euro sind etwas mehr als ein Drittel der knapp 175000 Euro aus der Wohnsitzprämie, die die Studenten in diesem Jahr nach ihren Vorstellungen verteilen können. Das Geld bekommt die Hochschule aus Schwerin, weil sie sehr erfolgreich dafür wirbt, dass sich Kommilitonen aus anderen Bundesländern in Greifswald mit dem Hauptwohnsitz anmelden. MV profitiert durch mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich.

Mensaclub bekommt 20000 Euro

Größere Summen aus dem Wohnsitzmitteltopf fließen für die studentische Kultur. 20000 Euro bekommt der Club 9 für die Renovierung seines neuen Domizils, des ehemaligen Röntgenarchivs der Kinderklinik in der Soldmannstraße. Der C 9 hält sich seit Jahren mit Exilpartys über Wasser, weil er nach einer Kündigung von Räumen in der Loefflerstraße über kein Gebäude verfügt. Vorbeugend hat die Vollversammlung weitere 20000 Euro für den Mensaclub zur Verfügung gestellt. Denn die traditionsreiche Einrichtung muss möglicherweise 2017 mit der Schließung der Mensa am Schießwall dort ausziehen. Das Geld ist für die eventuell nötige Renovierung einer neuen Unterkunft vorgesehen. 40000 Euro bekommen die Fakultäten, und mit 25000 Euro werden kostenlose Englischkurse bezuschusst. Weitere 25000 Euro sollen das Rektorat und die Philosophische Fakultät für diesen Zweck geben. Und damit Schwerin weiter eine hohe Wohnsitzprämie zahlt, wird die zugehörige Werbekampagne „Heimathafen Greifswald“ mit 8000 Euro bedacht.

Ökologisches Essen in großen Portionen

Auf Antrag der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, sprach sich die Vollversammlung ferner für eine Ausweitung des bereits bestehenden Angebots an Mensa-Vital- Angeboten, für mehr regionale, ökologische und artgerecht erzeugte Produkte, aus. „Diese Angebote kosten zwar in der Regel ein bis zwei Euro mehr“, sagte Juso-Mitglied Tobias Wöhner. „Aber sie schmecken häufig besser, sie sind nachhaltiger und für euch, wenn ihr sie esst, sehr viel gesünder.“ Auf Antrag von Studenten wurde der Beschluss um den Wunsch nach einem möglichst regionalen Obstangebot und größere Portionen der Mensa-Vital-Angebote ergänzt. Die seien bisher kleiner als andere, hieß es aus dem Publikum.

Eckhard Oberdörfer

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