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Seenotretter schleppen Jacht frei

Stralsund Seenotretter schleppen Jacht frei

Auf dem Sund erwischt die Wasserschutzpolizei einen Bootsführer mit 1,69 Promille Atemalkohol

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Das Rettungsboot der Station Stralsund der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger „Hertha Jeep“.

Quelle: DGzRS

Stralsund. Die Mannschaft des Seenotrettungsbootes der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger „Hertha Jeep“ der Station Stralsund hat in der Nacht zu Sonnabend die Besatzung einer Segelyacht gerettet. Das Boot war gegen 2 Uhr im Gellenstrom zwischen Hiddensee und dem Bock auf Grund gelaufen.

Die Seenotretter Günter Towara, Uwe Perzel und Felix Textor liefen mit ihrem Rettungsboot bei der Fahrt zum Havaristen selbst kurz auf Grund. Sie konnten sich aber selbst wieder befreien. Mit Hilfe einer Schleppleine wurde die Jacht innerhalb kurzer Zeit ins tiefe Fahrwasser gezogen.

Allerdings konnte der Außenbordmotor des Segelschiffes nicht mehr gestartet werden. Die „Hertha Jeep“ schleppte es in den Hafen Barhöft. Zum Sonnenaufgang gegen 4.50 Uhr erreichte das Rettungsboot seinen Liegeplatz am Lotsenturm in Stralsund.

Der Gellenstrom als Teil der Nordansteuerung des Stralsunder Hafens ist vor allem für ortsunkundige Skipper nicht leicht zu meistern. Immer wieder passiert es, dass Jachten an den Seiten des schmalen Fahrwassers auf Grund laufen. Hinzu kommt, dass die Fahrrinne dort sehr schnell versandet. Im vergangenen Sommer galt deshalb zum Beispiel bei Tagfahrten ein maximal zulässiger Tiefgang von nur 1,70 Meter, nachts galten sogar nur 1,50 Meter. Im Herbst 2015 wurde die Nordansteuerung jedoch wieder ausgebaggert.

Im mittleren Strelasund und in der Gustower Wiek hatte die Wasserschutzpolizei Stralsund am Samstagnachmittag Sportbootfahrer im Visier, die sich nicht an die Vorschriften gehalten haben. Gegen 15.30 Uhr erwischten die Beamten dabei einen betrunkenen Bootsführer. Festgestellt wurde bei der Überprüfung ein Atemalkoholwert von 1,69 Promille. Der Mann erklärte sich mit einer Blutprobenentnahme einverstanden. Die wurde nach dem Einschleppen des Bootes in die Marina Neuhof südlich von Stralsund im Krankenhaus Bartmannshagen bei Grimmen durchgeführt. Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wurde erstattet.

Jens-Peter Woldt

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