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Greifswald Senat: Keine Debatte über Maßnahmen gegen Weber
Vorpommern Greifswald Senat: Keine Debatte über Maßnahmen gegen Weber
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00:10 22.04.2016

Die Debatte um das Verhalten des Juraprofessors Ralph Weber von der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät geht weiter. Er hatte den Neonazi und ehemaligen Sänger der rechtsextremen Band „Hassgesang“ Maik B. zum Doktor gemacht hat (die OZ berichtete). Das Greifswalder Studierendenparlament (Stupa) hatte die Hoffnung, dass es Maßnahmen gegen ihn geben werde. Doch im nichtöffentlichen Teil der Senatssitzung wurde laut Senatspräsidentin Maria-Theresia Schafmeister „nicht über Maßnahmen gegen Universitätsmitglieder gesprochen“. Der Senat hatte sich in öffentlicher Sitzung nach der Diskussion um das Verhalten von Ralph Weber einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Universitätsmitglieder im Sinne des Leitbildes Weltoffenheit und Toleranz vorleben sollen.

Zuvor hatte das Studierendenparlament den Fall erörtert und einen Beschluss dazu gefasst. Er umfasst fünf Punkte. So wird die Verleihung der Doktorgrades an Maik B. aufs „Schärfste verurteilt“. Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) soll am 27. Mai aus Anlass der Verleihung vor dem Universitätshauptgebäude eine Mahnwache organisieren und „damit die politische Bildung sowie das staatsbürgerliche Verantwortungsbewusstsein der Studierenden“ gemäß Landeshochschulgesetz fördern. Der Prüfungsausschuss der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät wird aufgefordert, die Lücken der Promotionsordnung, die eine Prüfung von möglichen Promovierenden durch die Fakultät nicht vorschreibe, auszubessern.

www.stupa-greifswald.de

Von eob

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