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Sensation: Ein Toter lebt wieder

Sensation: Ein Toter lebt wieder

Ich wage mir nicht auszumalen, wie viele noch wissen, was Ostern genau geschah. Das wichtigste Ereignis der Christenheit, auf dem sich das Abendland sozusagen aufbaut, ist in Vergessenheit geraten.

Ich wage mir nicht auszumalen, wie viele noch wissen, was Ostern genau geschah. Das wichtigste Ereignis der Christenheit, auf dem sich das Abendland sozusagen aufbaut, ist in Vergessenheit geraten.

Nicht das Fest selbst, aber sein Inhalt. Das Fest lebt oftmals nicht mehr vom Inhalt, sondern davon, dass es neue Inhalte bekommen hat: Frühling, Blumen, Ferien, Familienzusammenkunft... Wir feiern oftmals nicht mehr die Auferstehung, sondern uns selbst. Das ist schade. Überhaupt geht es im Leben oftmals immer weniger um Inhalte, als um kleine oder große Sensationen; Superlative und Highlights eben. Dabei wäre das doch eine Sensation: Ein Mensch lebt wieder, der gewiss tot war.

Die Jünger konnten es damals auch nicht glauben. Betrübt saßen sie in ihrem Jerusalemer Versteck und wollten wieder auseinander gehen. Petrus, Andreas und Johannes wollten zurück an ihre Fischerboote am See Genezareth. Matthäus an seine Zollstation und so weiter. Jeder in seinen Alltag, in seinen Beruf zurück.

Doch dann geschah etwas, was die Welt wohl wie kaum ein anderes Ereignis verändert hat. Aus furchtsamen, verängstigten und entmutigten Menschen wurden glaubensgewisse Leute, die auszogen in die Welt.

Plötzlich waren sie selbst bereit, für das, was sie erlebt haben, einzustehen, sogar zu sterben. Nur einer der Jünger, Johannes nämlich, starb alt und lebenssatt eines friedlichen Todes. Alle anderen starben eines gewaltsamen Todes. Sie wurden den Löwen vorgeworfen, gekreuzigt, einer sogar – der Überlieferung nach – zersägt. Diese Gewissheit, dass nichts mehr von der Liebe Gottes trennen kann, weder Tod, noch Macht, noch Gewalt. Das ist Ostern! In diesem Sinne seien Sie mit dem Ostergruß der ersten Christen gegrüßt: "Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!"

OZ

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Grevesmühlen
Mehr als 1000 Besucher wollten sich auch das 5. Schau-Oldtimer-Pflügen auf einem Acker in der Nähe von Meierstorf bei Plüschow nicht entgehen lassen. Mehr als 50 Teilnehmer fanden auch in diesem Jahr wieder den Weg hierher. „Ich denke, die große Nachfrage kommt daher, weil bei uns jeder pflügen und grubbern kann wie er will. Es gibt keine Sieger, sondern nur Spaß an der Freud’“, erklärte Ulf Nienkarken, Vorsitzender des Dorfclubs Plüschow, der diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Feuerwehr seit fünf Jahren auf die Beine stellt. „Der Erfolg gibt uns Recht. Wir hätten nie gedacht, dass hier mal so viel los sein wird“, sagte Nienkarken.

Torge Brede aus Grevesmühlen über seinen Job zwischen Stall und Acker

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