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Greifswald Sie haben was gegen Hunger
Vorpommern Greifswald Sie haben was gegen Hunger
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00:00 13.10.2018
Dream-Team: Die Cafeteria-Chefin für Greifswald, Christine Menzel, mit Birgit Klug (Teamleiterin Cafeteria) und Jana Fiedelmann (v.li.).
Greifswald

Auf diesen Tag haben viele Greifswalder gewartet. Am Montag eröffnet die neue Mensa am Campus Loefflerstraße ihre Pforten und präsentiert sich als günstige und ansprechende Alternative zur Gastronomie in der Altstadt. Die vom Studierendenwerk betriebene neue Mensa ist in einen sanierten Backsteinbau gezogen. Ergänzt wird das Gebäude durch einen Anbau, in den die Cafeteria eingezogen ist. „Unsere neue Cafeteria steht unter dem Motto ,ins Grüne!’“, beschreibt Ina Abel, Geschäftsführerin des Studierendenwerks. „Viele Gestaltungselemente haben eine grüne Farbe, die Räume sind eher kleinteilig gestaltet, mit kleinen Tischen und Sitzecken. Man soll sich wohlfühlen.“ Angenehm: Es gibt keinen „Verzehrzwang“, wer einfach nur das kostenfreie WLAN nutzen möchte und sich dabei in angenehmer Atmosphäre aufhalten will, ist trotzdem gern gesehen.

Neue Mensa am Loefflercampus eröffnet am Montag / Rund 1500 Gäste pro Tag erwartet

Neue Mensa

9,9 Millionen Euro hat der Bau der neuen Mensa gekostet.

1,70 Euro kostet ein Tellergericht für Studenten, etwa Kartoffelsuppe mit Wiener.

Einige Gerichte und Beilagen werden in der Mensa am Beitzplatz produziert.

Essen am Montag: Kartoffelsuppe mit Wiener, Seelachsfilet, Rinderhacksteak, Hühnerfrikassee, Griechische Gemüsepfanne, Gabelspaghetti mit Tomaten-Mango-Linsenragout. Salate und Desserts.

In der Cafeteria gibt es vor allem Kleinigkeiten, wie belegte Focaccia-Brötchen, aber auch selbstgebackenen Kuchen oder Snacks wie Pommes frites. Am Freitag gab es noch mal ein letztes Probekochen, alle Geräte funktionieren, Hausmeister Hubert Trapp schraubt noch einen letzten Unterschrank fest. „Die Frauen wollten den Schrank auf der anderen Seite platziert haben“, sagt er und lächelt geduldig. „Das bekommen wir auch noch hin.“ Die Frauen: Das sind unter anderem Birgit Klug und Jana Fiedelmann, die beide in der Cafeteria arbeiten. „Wir freuen uns riesig, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Teamleiterin Birgit Klug. „Jetzt steigt die Aufregung stündlich.“ Ein paar Schritte entfernt liegt in einem anderen Raum die Essensausgabe der Mensa. „Limettenspaghetti mit Pilzragout“

steht auf dem Bildschirm über der Wokstation. „Die Gerichte der Vital-Reihe werden hier frisch vor den Augen der Kunden zubereitet, erklärt Ina Abel. „Dabei handelt es sich um besonders ausgewogene Mahlzeiten, die nicht mehr als 750 Kilokalorien haben.“

Wer sich jetzt Sorgen macht, auf Klassiker wie Schnitzel mit Pommes verzichten zu müssen, kann beruhigt sein. „Natürlich haben wir Schnitzel“, sagt der Koch Christoph Elsner. „Die werden bei uns frisch gebraten. Dafür hat der Bräter sogar ein extra Schnitzelprogramm.“ Er ist mit seiner neuen Arbeitsstätte sehr zufrieden. „Die Geräte sind top. Sicherlich muss man sich erst zurechtfinden, aber das wird schon.“ Auch Ina Abel ist glücklich. „Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob sich die Architektur des Altbaus so gut für eine Mensa eignet“, sagt sie. „Aber sie ist ganz toll geworden. Durch die Speiseräume auf mehreren Etagen ist sie kleinteiliger und viel charmanter als manch andere Mensa.“ Ab Montag 11 Uhr ist die Mensa geöffnet, die Betreiber rechnen mit rund 1500 Gästen pro Tag.

Anne Ziebarth

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