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So kamen die Nasenbären an den Ryck

Greifswald So kamen die Nasenbären an den Ryck

Die Rüsseltiere sind bei Besuchern im Tierpark sehr beliebt / Mit den gebürtigen Südamerikanern wird es nie langweilig

Greifswald. Wer durch den Tierpark schlendert, kommt an ihnen nicht vorbei: Bei gutem Wetter sonnen sich die vier Nasenbären Mali, Kessy, Maike und Manfred auf einer Plattform und kuscheln miteinander.

Anfangs war daran nicht zu denken. Als der dreijährige Manfred in die Hansestadt kam, traf er auf eine eingeschworene Frauengruppe, die ihn anfangs nicht akzeptierte. In freier Wildbahn sind die Nasenbären nur in Weibchengruppen unterwegs, Männchen stoßen nur zur Paarung hinzu. Heute gibt es lediglich Streit, wenn es um das Futter geht. Die südamerikanischen Tiere sind Allesfresser, bekommen Obst, Gemüse, Eier und Fleisch. Somit ist ihre Haltung unkompliziert und günstig. Doch das war nicht der Grund, warum die Raubtiere nach Greifswald kamen.

„Wir haben im Tierpark keine großen Flächen zur Verfügung und wollen Tiere zeigen, die für die Besucher interessant sind“, erklärt Cheftierpfleger Frank Tetzlaff. „Nasenbären sind agil und erfinderisch, deswegen sind sie bei den Besuchern sehr beliebt“, so Tetzlaff weiter. Dabei sind die niedlichen Tiere auch gefährlich: Sie haben lange, spitze Eckzähne und können gut beißen. Mit ihren Krallen können sie prima klettern und der lange Schwanz hilft ihnen, die Balance zu halten. Aber die Tiere haben schon einige Dummheiten angestellt: „Wir haben einmal vergessen, die Zwischentür zur Futterkammer abzuschließen. Die Nasenbären haben das gesamte Katzenfutter aufgefressen und alle Säcke auseinander gepflückt. Sie rissen Verblendungen ab, sogar Stromkabel sind vor ihnen nicht sicher.

Zum Schluss haben wir sie mithilfe ihrer steckdosenartigen Nasen wiedergefunden. Diese schauten aus den Säcken heraus“, erzählt Tetzlaff.

Nachwuchs sei nicht geplant, aber wenn es passiere, dann freue sich der Tierpark. Danach wolle man Manfred aber kastrieren.

Von lw

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