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Greifswald So schützen Sie sich vor der Grippe
Vorpommern Greifswald So schützen Sie sich vor der Grippe
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10:14 10.02.2018
Husten, Schnupfen, Fieber, Schüttelfrost – derzeit steigt die Zahl der Grippefälle in Deutschland wieder an. (Symbolfoto) Quelle: Maurizio Gambarini / Dpa
Greifswald
Zahl der Grippefälle in Deutschland

Schwappt die Grippewelle an Ihnen vorbei? 

Claus-Dieter Heidecke: Davon gehe ich aus, ich bin ja geimpft. Und da die Universitätsmedizin Greifswald bei der Anschaffung des Impfstoffes Weitsicht bewiesen und den Vierfachwirkstoff gekauft hat, was 20 000 Euro teurer war, sind wir in diesem Jahr sehr gut gerüstet. Dadurch impfen wir gegen derzeit saisonal auftretenden Virenstämme. 

Ralf Ewert: Auch ich werde nicht erkranken. Ich bin geimpft. Impfen ist sowieso der allerbeste Schutz, um nicht zu erkranken, und zwar nicht nur bei sogenannten Risikogruppen. Und: Auch jetzt, wo die Grippeepidemie bereits im Gange ist, macht die Impfung noch Sinn.

Gibt es für die Mitarbeiter der Universitätsmedizin eine Pflicht zur vorbeugenden Grippeschutzimpfung? 

Ewert: Nein, die gibt es nicht. Wir raten natürlich allen Mitarbeitern dringend, es zu tun. Aber wir zwingen niemanden dazu. Allerdings gibt es eine Dienstanweisung: Wer nicht geimpft ist, muss dann während der Arbeit einen Mund-Nase-Schutz tragen. 

Heidecke: Das ist keine Stigmatisierung, aber eine vorbeugende Maßnahme, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. 

Sind Ärzte eigentlich mehr gefährdet als andere Berufsgruppen, an der Grippe zu erkranken? 

Ewert: Ärzte haben vielleicht eine höhere Gefahr, auf infizierte Patienten zu treffen. Aber es gibt doch Berufsgruppen, die haben täglich deutlich mit viel mehr Menschen zu tun als ein Arzt. Dazu gehören Gesundheits- und Sozialberufe, also Pflegekräfte und Lehrer beispielsweise. Aber auch Kellner oder Verkäuferinnen etwa haben sehr viel mehr Kundenkontakte. 

Gibt es aus Ihrer Sicht neben dem Impfen noch ein Allheilmittel, damit man nicht krank wird? 

Ewert: Mein bekannter Kollege Prof. Axel Kramer, der Greifswalder „Hygienepapst“, nennt dieses immer wirkende und dazu noch völlig kostenlose Mittel „Husten-Etikette“. Dahinter verbirgt sich eine Regel, die normalerweise schon im Kleinkindalter bei der Erziehung vermittelt wird: Dass man sich beim Husten beziehungsweise Niesen die Außenfläche der linken Hand vor den Mund hält. Wer das beherzigt, legt nicht nur gutes Benehmen an den Tag, sondern tut sehr viel für die Gesundheit seiner Mitmenschen. Denn beim Husten/Niesen schon aus zwei Metern Entfernung werden Tausende Tröpfchen mit Viren übertragen. 

Und was ist mit dem hier üblichen Handgeben beim Guten-Tag-Sagen? 

Ewert: Na, das ist hygienisch völlig fehl am Platze und sollte unterlassen werden. Denn um keine Krankheitserreger zu übertragen, muss man sich permanent die Hände waschen und danach desinfizieren. Aber wer macht das schon? 

Heidecke: Wir als Uni-Medizin bieten jedoch zumindest die Möglichkeit der Desinfektion an. Vor jedem Hörsaal, vor jeder Station und vor jedem Patientenzimmer stehen Desinfektionsspender.

Meerkatz Cornelia

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