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Greifswald Sonne satt und spannende Wettkämpfe
Vorpommern Greifswald Sonne satt und spannende Wettkämpfe
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00:00 26.08.2013
Starker Wind, volle Segel, Sonne satt und spektakuläre Manöver gab es am Wochenende auf dem Bodden zu erleben. Quelle: Miriam Weber

Segeln — 88 Boote, 380 Segler, drei Wettfahrten an drei Tagen, 60 Seemeilen reiner Kurs. So weit die Zahlen der 43. Greifswalder Boddenetappen. Am vergangenen Wochenende lockte die traditionsreiche Veranstaltung vom Akademischen Segelverein zu Greifswald, in Kooperation mit dem Wiecker und Greifswalder Yachtclub, wieder viele Wassersportler aus der ganzen Region an den Bodden.

Während es am Freitag von Greifswald nach Lubmin ging, führte der Kurs am Sonnabend nach Kröslin, bevor es gestern hieß: zurück Richtung Greifswald.

„Wir hatten optimale Bedingungen“, freute sich Wettfahrtleiter David Wilke. Bei Sonne satt wehte der Wind ordentlich und sorgte so für spannende Wettkämpfe. Manchmal etwas zu spannend — einige Boote mussten kräftig Federn lassen. Gerissene Großsegel, abgebrochene Mastspitzen und gerissene Fallen und Schoten, es gab ordentlich Materialschwund bei den fünf Startgruppen. Mitten unter den Startern waren nicht nur der Einhandsegler Henry Oster, der auf der „Déja-vu“ segelte und die beiden jüngsten Segler, der dreijährige Liam Bernstein auf der „Riskant“ und die fünfjährige Charlotte Habrich auf der „Stephanie“, sondern auch die Mädchen-Crew der „Schwuppdiwupp“. „Für uns ist das die erste größere Regatta“, sagt Steuerfrau Christin Peters (25). Das Quintett komplettieren Almut Vogel (27), Lydia Hesselbach (25), Eva Seumer (20) und Antje Hahn (25). „Wir haben alle beim Akademischen Segelverein das Segeln gelernt“, erzählt Almut. „Bei uns hat das als Crew gut gepasst. Wir dachten, das können wir auch ohne Männer“, sagt sie mit einem Lachen. Das Besondere an den Boddenetappen sei das Gesamtpaket, sind sich die Mädels einig. Drei Wettfahrten mit unterschiedlichen Kursen, und am Abend geht man nicht einfach auseinander, sondern trifft die anderen Regattierer in gemütlicher Runde. Dass das alles so gut funktioniert, ist vor allem Annett Matthiessen und den vielen Helfern zu verdanken.

Ergebnisse:

Yardstickklasse 4 (Familien): Adhara (Skipper Thomas Gräfe), hux flux (Skipper Uwe Perzel), Circe (Skipper Johannes Plath)

Yardstickklasse 3: KalkEi (Skipper Frank Schuberth), Sail away (Skipper Jürgen Ahrens), Kaneti (Skipper Volkmar Stiesch)

Yardstickklasse 2: up and away (Heiko Steinbrückner), above the line (Max Müller), La famila (Max Steigel)

Yardstickklasse 1: Champus (Burkhard Kadow), Swash Buckler (Rolf Reißmann), Prettynama (Michael Schulz)

ORC-Club: Asia de Cuba (Jörg Krohn), Büxt ut (Tim Köppe), Sporthotel (Karl Dehler)

OZ

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