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Sozialer Wohnungsbau: Weniger Geld für Greifswald?

Greifswald Sozialer Wohnungsbau: Weniger Geld für Greifswald?

Greifswald könnte deutlich weniger Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau bekommen als zunächst gedacht.

Greifswald. könnte deutlich weniger Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau bekommen als zunächst gedacht. Grund ist, dass vermutlich mehr Städte in MV als angenommen die Kriterien für das Förderprogramm erfüllen. Ursprünglich galten lediglich Greifswald und Rostock als heiße Favoriten für die Gelder. Nach OZ-Informationen sollen nun drei weitere Ober- und Mittelzentren anspruchsberechtigt sein.

Eine Zahl will das Wirtschaftsministerium nicht bestätigen. Laut Pressesprecher Gunnar Bauer laufe die Prüfung. „Ergebnisse liegen noch nicht vor“, sagt Bauer. Das Land ist zuständig, die Fördermittel des Bundes zu verteilen. Derzeit erarbeitet das Ministerium eine entsprechende Richtlinie. Sie soll Mitte des Jahres in Kraft treten. 2016 stehen 12,5 Millionen Euro für Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung, im kommenden Jahr können weitere 14,5 Millionen Euro vergeben werden. Es sei nicht geplant, die Fördermittel anteilig auf die anspruchsberechtigten Kommunen zu verteilen, so Bauer.

Trotzdem ist klar: Sollten tatsächlich vier oder mehr Kommunen von den Fördermitteln profitieren, bleibt eine geringere Summe für Greifswald. „Schon vier Millionen Euro wären nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, sagt Erik von Malottki, SPD-Bürgerschaftsmitglied und Vorsitzender der AG Bezahlbarer Wohnraum. Er bezeichnet die Lage auf dem Greifswalder Wohnungsmarkt als angespannt.

In den Genuss der Fördermittel können Kommunen kommen, in denen die Leerstandsquote unter vier Prozent liegt, erklärt Ministeriumssprecher Bauer. In Greifswald stehen nach Aussage der Stadtverwaltung etwa drei Prozent der Wohnungen leer. Weiteres Kriterium der Richtlinie laut Bauer: Die neu gebauten Mietwohnungen sollen maximal 5,50 Euro Nettokaltmiete je Quadratmeter kosten. Zum Vergleich: Die beiden großen Wohnungsbauunternehmen in Greifswald bauen aktuell für mehr als acht Euro den Quadratmeter neu. Die Wohnungsbaugenossenschaft WGG errichtet demnächst Stadthäuser im Wohnpark Krullstraße für 8,70 Euro je Quadratmeter. Die neuen Wohnungen der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft WVG am Hansering sollen zehn Euro je Quadratmeter kosten. kat

OZ

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