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Greifswald Spannende Einblicke in die Berufswelt
Vorpommern Greifswald Spannende Einblicke in die Berufswelt
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00:05 16.03.2017
Franziska Mähl gefällt es im Blumenladen super. Sie kann sich durchaus vorstellen, Floristin zu werden. Quelle: Foto: Floriane Werner
Greifswald

Franziska Mähl zupft ein paar Halme zurecht und bindet lilafarbene Blumen in den prächtigen Strauß vor ihr auf der Theke. Anschließend wickelt ihn die Schülerin in Papier. „Man muss die Blumen kranzförmig binden, sonst fällt der Strauß sofort wieder auseinander, das ist echt knifflig“, sagt sie.

Die Wackerowerin absolviert gegenwärtig ein zweiwöchiges Betriebspraktikum und mit ihr die gesamten Klassen sieben, acht, neun und zehn der Montessorischule Greifswald. „Im Praktikum lernt man früh, selbst Verantwortung zu übernehmen, das gehört zur Philosophie unserer Schule“, erklärt Schulleiter Nils Kleemann. Er findet es wichtig, die Schüler frühzeitig mit der Berufswelt vertraut zu machen.

„Dabei ist es relativ egal, was man später genau machen möchte. Soziales Engagement und Wissen ist immer wichtig und findet in Alltagssituationen des späteren Lebens auch Anwendung“, sagt er.

Die Meinungen der Schüler zu ihrem Praktikum sind weit gefächert: „Mir macht es total viel Spaß. Ich bin mir auch schon relativ sicher, dass ich in ein paar Jahren auch beruflich in die Richtung Floristik gehen werde“, sagt Franziska Mähl.

William Gabriel, der sich für zwei Wochen in einem Greifswalder Hotel versucht, ist hingegen weniger enthusiastisch: „Es ist schon okay, auch wenn ich hauptsächlich Tische wische und Besteck gerade hinlege“, meint er etwas genervt.

Elisabeth Schneider hingegen ist begeistert. Sie absolviert ihr Praktikum das zweite Jahr in Folge im Bereich Veranstaltungstechnik in Hamburg. „Technik ist genau mein Ding und meine Vorgesetzten sind echt cool“, meint die 14-Jährige.

Unterm Strich sind die meisten Schüler davon überzeugt, dass ein Praktikum immer eine interessante und wichtige Erfahrung ist. Man lerne viel Neues über das echte Berufsleben, das einigen Jugendlichen derzeit noch ein wenig bedrohlich erscheint. Danach sind die Schüler häufig um einiges sicherer, was sie nach der Schulzeit beginnen möchten. Und William Gabriel weiß jetzt wenigstens, was er später einmal nicht machen wird.

Floriane Werner

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