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Speicher bleibt vorerst stehen

Greifswald Speicher bleibt vorerst stehen

. Die Genehmigung für den Abriss des großen Speichers in der Marienstraße ist am 22.

Greifswald. . Die Genehmigung für den Abriss des großen Speichers in der Marienstraße ist am 22. März abgelaufen. Ein Antrag auf Verlängerung sei nicht gestellt worden, informierte Bausenator Jörg Hochheim (CDU) auf Nachfrage der OZ. Damit müsse der Eigentümer, sofern er das möchte, einen neuen Antrag stellen, in dem er nachweist, dass die Erhaltung des Denkmals nicht wirtschaftlich sei.

 

OZ-Bild

Der Marienspeicher sollte längst abgerissen werden.

Quelle: Kai Lachmann

Eigentümer ist das Berliner Petruswerk, das seit mehreren Jahren auch drei Hektar Wohnbaufläche an der Marienstraße (früheres Möbelwerk) besitzt. Auch hier tut sich nichts.

„Wir wollen an der Marienstraße ein Hotel bauen“, bekräftigt indes Geschäftsführer Douglas Fernando seine seit 2011 bekannten Planungen für ein Vier-Sterne-Plus-Haus. Derzeit konzentriere sich das Unternehmen auf große Projekte in Berlin und Waren/Müritz. Aber er gehe davon aus, dass noch 2016 in Greifswald etwas passieren werde. „Wir haben der Stadt bereits Entwürfe vorgelegt, wie das Hotel aussehen könnte“, so Fernando. „Wir möchten wissen, was sich Greifswald vorstellt.“ In der Kubatur solle sich das neue Haus der Gastlichkeit am jetzigen Speicher orientieren.

Jörg Hochheim bestätigt, dass tatsächlich drei Skizzen für so ein Haus der Gastlichkeit im Bauamt vorliegen. „Der Investor braucht zur Umsetzung seines Vorhabens für ein Gebäude, das deutlich höher als die Nachbarn ist, einen Bebauungsplan“, erläutert er. Dass der Speicher bereits so groß ist, sei rechtlich unerheblich.

Ungelöst ist das Problem der Stellplätze, die das Petruswerk für ein Hotel nachweisen muss. Denn das Nachbargrundstück der früheren Bäuerlichen Handelsgenossenschaft (BHG) gehört ihm nicht. Nach OZ-Informationen werden Greifswalder Unternehmer diese Fläche erwerben. Zwar betont Fernando, dass sich das Problem durch Umplanung lösen lässt, aber Experten bezweifeln das.

Von eob

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