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Greifswald Spiel in den letzten zehn Minuten gedreht
Vorpommern Greifswald Spiel in den letzten zehn Minuten gedreht
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00:00 10.10.2016
Hannes Lemcke war mit 13 Treffern bester Werfer der SG Uni Greifswald/Loitz. Quelle: Ralf Scheunemann

Loitz/Greifswald Alexander Einweg, Trainer des Handball-MV-Ligisten SG Uni Greifswald, fiel nach dem 34:29-Sieg seines Teams ein Stein vom Herzen:

„Warnemünde hat uns alles abverlangt. Erst in den letzten zehn Minuten konnten wir das Spiel drehen.“ Dass es doch noch zum Sieg gereicht hat, dafür waren starke Torhüterleistungen und die Treffsicherheit von Hannes Lemcke, mit 13 Treffern bester SG-Werfer, verantwortlich. Einweg analysierte die Leistungen in den ersten 50 Minuten: „Zuvor haben wir schlecht gespielt, unsere Angriffe zu früh abgeschlossen. Wir waren undiszipliniert und sind den Zweikämpfen aus dem Weg gegangen.“

Nach dem Warnemünder Führungstreffer glich Lemcke aus. SG-Torwart Weier hielt die ersten Bälle, sodass die Gastgeber nach zwölf Minuten mit 7:4 führten. Nach der Auszeit der Gäste kam das SG-Team aus dem Rhythmus. Warnemünde brauchte fünf Minuten bis zum Ausgleich, um dann auch in Führung (9:8) zu gehen.

Einweg wollte es genauso machen wie sein Kollege, den Gegner aus der Ruhe bringen. Nach seinem „Time out“ lief es ein wenig besser. Zwar trafen Lemcke, Wolski und Hagemeier, doch Warnemünde entschied die erste Halbzeit mit 16:15 für sich.

Die erwartete Aufholjagd zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb aus, auch wenn Borchardt im Tor der SG Uni Greifswald/Loitz ganz starke Paraden zeigte. Doch seine Vorderleute leisteten sich weiterhin zu viele Fehler. Der SV Warnemünde hielt konstant seinen Zwei-Tore-Vorsprung, baute ihn zwischenzeitlich sogar aus.

Immer wieder angetrieben durch den starken Lemcke, setzte Greifswald/Loitz zur Aufholjagd an. Mitte der zweiten Halbzeit gelang Erik Schumacher der ersehnte Ausgleich zum 25:25. Erst in der 48.

Spielminute brachte Wolski die SG Uni endlich mit 27:26 in Führung.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff kippte das Spiel zugunsten der SG Uni Greifswald/Loitz. Nach einem groben Foul an Schumacher stellte der Schiedsrichter den Warnemünder Polkelin mit Rot vom Platz. Lemcke brachte mit seinem Treffer zum 30:27 die SG Uni endgültig auf die Siegerstraße. Torwart Borchardt parierte abermals und Schumacher legte zum 31:27 nach. Mit dem letzten Treffer zum 34:29-Endstand krönte Hannes Lemcke seine Leistung an diesem Tag. Er brachte es im gesamten Spiel auf 13 Tore. Durch diesen Sieg geht die SG Uni Greifswald/Loitz als Ligaspitzenreiter mit 8:0 Punkten in die folgende Punktspielpause.

SG Uni Greifswald/Loitz: Weier, Borchardt; Maß, Hoffmann, Schramm 4, Seidel 2, Hagemeier 6, Galus, Romeikat, Methner, Wolski 3, Schumacher 6, Lemcke 13

Ralf Scheunemann

Pia Probst aus Rottenburg am Neckar hat eine Quellensammlung ins Internet gestellt.

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