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FC Pommern verliert Sechs-Punkte-Spiel

Strausberg — Fußball FC Pommern verliert Sechs-Punkte-Spiel

Das 0:1 im Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Strausberg verschärft die Tabellensituation des Vorletzten.

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Auch der Schuss von Tom-Melvin Schmidt (l.) brachte dem FC Pommern Greifswald nichts Zählbares ein.

Quelle: Raphael Scheibler

Strausberg — Fußball. Der FC Pommern unterliegt im Abstiegsduell gegen den FC Strausberg mit 0:1. Somit bleibt das Team in der Rückrunde weiter ohne Sieg und verpasst eine gute Aufholmöglichkeit gegen einen direkten Konkurrenten.

Für den Greifswalder Oberligisten wird es nun immer schwerer im Kampf um den Klassenerhalt. In der Offensive blieben sie weiter harmlos mit teilweise erschreckend schnellen Ballverlusten. Der Gegentreffer in der 61. Spielminute entschied die Partie. Ihre beste Chance hatten die Greifswalder in der Anfangsphase: Ein Freistoß von Frank Rohde segelte direkt auf den Kopf von Kapitän Manuel Kraft, doch der Pfosten verhinderte den frühen Führungstreffer (15.).

Wenig beeindruckt suchten die Strausberger anschließend die Schwachstellen im Greifswalder Spiel und fanden immer wieder den Weg über die linke Abwehrseite. So musste Pommern-Keeper Christian Person gegen Sirko Neumann nach einem lang geschlagenen Eckball retten (23.) und Marco Kröger klärte nach zwei schnellen Querpässen, die ihr Ziel bei Tom Hagel fanden (31.). „Wir haben heute die Chance für den frühen Treffer ausgelassen und anschließend nicht die nötige Leistung abrufen können“, resümierte Pommern-Coach Marco Weißhaupt. Erst nach zwei weiteren Offensiv-Aktionen der Gastgeber durch einen Freistoß von Benedikt Bundschuh (35.) und im Anschluss an einen Tiefenpass auf Ringo Kretzschmar kamen die Pommern-Kicker zur nächsten Chance. Eine nicht konsequent genug gespielte Freistoß-Variante landete bei Marco Kröger, doch dieser verzog aus der zweiten Reihe heraus und der Ball segelte weit am Tor vorbei.

In der zweiten Hälfte zeigte sich ein ähnliches Bild. Auch wenn die Gäste nun zu mehr Spielanteilen kamen, fanden Bälle in der Spitze nur selten einen Abnehmer. Gleichzeitig gelang es den Brandenburgern, die Abwehr in Verlegenheit zu bringen: In der 56. Spielminute erhielt Tom Hagel im Zentrum des Greifswalder Strafraums zu wenig Gegenwehr, hob den Ball aber über das Torgebälk.

Wenige Minuten später blieb die Spielweise des FC Pommern nicht ohne Folgen. Durch eigenen Ballverlust und nur wenig konsequente Unterstützung handelte sich das Team einen Freistoß an der Eckfahne ein. Dieser konnte im Zentrum erfolgreich von Kapitän Sirko Neumann auf Torschütze Robert Wenzel durchgesteckt werden, der gegen die herausgerückte Abwehr in die Maschen traf (61.).

In den letzten zwanzig Minuten nahmen die Pommern-Kicker nochmal mit dem letzten Mut der Verzweiflung den Weg nach vorne, doch zwingend wurde es kaum. Ein Ball von Frank Rohde landete bei Robert Stachowiak, aber mehr als eine Kopfballverlängerung in die Arme des Torwarts war nicht drin (74.). Ebenso rutschten gleich drei Greifswalder nur fünf Minuten später an einer flachen Eingabe von Marc Langner vorbei (79.).

In der Schlussphase blieb der letzte Akzent beim FC Strausberg. Neumann verlängerte einen Eckball auf Bundschuh. Dieser war jedoch zu überrascht, um genügend Druck hinter den Ball zu bringen (82.).

Somit blieb der FC Pommern im wichtigen Abstiegsduell ohne Punkte und tritt weiter auf der Stelle und verliert den Anschluss nach oben. Am kommenden Wochenende wartet der nächste Vergleich mit einem Team aus der Abstiegszone. Das Tabellenschlusslicht BSV Hürtürkel wird am Ostersonntag im Greifswalder Volksstadion erwartet.

Auftritt der Pommern
So spielten die Pommern:

Person - Kröger, Kraft, Henkel (67. Stachowiak), Schönbrunn - Gutjahr, Mocyk, Langner - Demirel (62. Suljkic), Rohde - Schmidt
Weil auch der Tabellenletzte BSV Hürtürkel sein Spiel verloren hat (1:2 gegen Altlüdersdorf), hat der FCP nach wie vor einen Punkt Vorsprung auf den 16. Rang. Beide Teams spielen am 2.
April gegeneinander. Dann fällt die Vorentscheidung, wer sich noch Hoffnungen machen darf und wer besser mit einem Abstieg planen sollte.

 



Raphael Scheibler

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