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GFC kann neues Aushängeschild des Fußballs werden

Sport GFC kann neues Aushängeschild des Fußballs werden

Morgen fällt die Entscheidung über die Fusion von GSV 04 und FC Pommern. Oberbürgermeister Arthur König (CDU) glaubt daran.

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Greifswalds OB Arthur König.

Quelle: Peter Binder

Greifswald — Die Fusion der beiden Greifswalder Fußballvereine ist auf der Zielgeraden: Heute stimmen die Mitglieder des GSV 04 über das Zusammengehen ab, morgen ziehen die Mitglieder des FC Pommern nach.

Die OSTSEE-ZEITUNG fragte Oberbürgermeister Arthur König (CDU), was er von der Fusion hält.

OZ: Sagt bei der Abstimmung heute und morgen die große Mehrheit Ja, entsteht der Greifswalder Fußballclub e.V. (GFC). Ist das in Ihren Augen eine kluge Entscheidung?

Arthur König: Ich halte das Zusammengehen der beiden Vereine für sinnvoll, ausgereift und auf lange Sicht unverzichtbar, weil damit das Fortbestehen qualitativ hochwertigen Fußballs in Greifswald gesichert wird. Deshalb hoffe ich sehr, dass die Mitglieder beider Vereine der Fusion ihre Zustimmung geben, zumal laut Satzung ihre bisherigen Rechte in keiner Weise beschnitten werden.

OZ: Ein Zusammenschluss macht doch nur Sinn, wenn unterm Strich auch ein positives Ergebnis rauskommt. Wo liegt denn der Vorteil eines GFC?

König: Von der Fusion profitiert der Greifswalder Fußball sportlich und wirtschaftlich. Mit einem starken Verein macht Greifswald seinem Namen als Hochburg des Fußballs Ehre. Im neuen GFC sollen die besten Spieler hochwertigen Fußball abliefern. Das zieht junge Talente an, die sich mit dem GFC die Chance ausrechnen, weit nach oben zu kommen. Kurz gesagt: Der Greifswalder Fußball verpasst sich gerade ein neues Aushängeschild. Das lockt auch mehr Zuschauer. Dadurch wiederum fühlt sich die Wirtschaft in der Stadt mehr angesprochen, sich stärker für einen hochklassigen Fußball zu engagieren. Ich rechne mit mehr Sponsorengeldern, die dann einem Verein zugutekommen. Alle Verantwortlichen sind sich einig, dass die Fusion der Förderung und Entwicklung des Fußballnachwuchses gilt. Da hat Greifswald Traditionen, die es fortzusetzen gilt.

OZ: Wo sehen Sie, wenn er entsteht, den GFC in einem Jahr?

König: Das erste Wirtschaftsjahr würde mit der neuen Spielzeit im Sommer beginnen. Ich drücke die Daumen, dass es gelingt, eine Mannschaft zusammenzustellen, die in einer hohen Liga spielen kann und einen vorderen Tabellenplatz erreicht.

OZ: Werden Sie Mitglied im neuen GFC?

König: Wohl nicht. Ich bin ja schon Mitte 60. Da ist der künftige Oberbürgermeister der richtige Ansprechpartner. Aber das eine oder andere Spiel werde ich mir sicher anschauen.

 



Interview: Cornelia Meerkatz

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Heute und morgen entscheiden die Mitglieder der beiden Vereine GSV 04 und FC Pommern über ein Zusammengehen.

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