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Sportliche Grundschüler spenden für Kinderhospizdienst

Greifswald Sportliche Grundschüler spenden für Kinderhospizdienst

Knapp 4000 Euro haben die Kollwitzschüler durch ihren Stundenlauf in Greifswald zusammengetragen. Das Interesse an der Arbeit des Dienstes ist groß.

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Ferdinand Witt, Jule Fiene und Sarah Rohde überreichten Katy Lorenschat vom Ambulanten Kinderhospizdienst Leuchtturm einen symbolischen Scheck.

Quelle: Kai Lachmann

Greifswald. Eine ganze Stunde laufen? Für viele Erwachsene eine kaum zu schaffende Aufgabe. Von den 202 Kollwitzschülern haben beim jährlichen Stundenlauf hingegen beachtliche 163 Kids über die volle Dauer ihre Runden gedreht. Vorher machten sie sich auf die Suche nach Sponsoren, zum Beispiel Eltern oder Unternehmen, die für jede gelaufene Viertelstunde Geld zusagten. So kamen insgesamt fast 4000 Euro zusammen.

Die eine Hälfte behält die Schule. Die andere wird traditionell einem guten Zweck gespendet. In diesem Jahr wurde der Ambulante Kinderhospizdienst Leuchtturm bedacht. Dessen Vertreterin Katy Lorenschat bedankte sich am Montagmorgen bei den Kindern und beantwortete zahlreiche Fragen zur Arbeit des Vereins, der zurzeit 10 Familien betreut, bei denen klar ist, dass eines der Kinder eine schwere Krankheit nicht überleben wird.

„Wir schauen, was für Hilfen die Familie benötigt“, berichtete Lorenschat. „Oft haben Mama und Papa in dieser Situation für die anderen Geschwister keine Zeit mehr. Wir gehen dann zum Beispiel mit ihnen ins Kino oder in den Tierpark.“ Bei drei weiteren Familien, die der Verein betreut, wird ein Elternteil bald sterben. Auch hier schauen die ehrenamtlichen Mitarbeiter, wie sie die Betroffenen am besten unterstützen und entlasten können. Da die Familien zum Teil etwas weiter weg wohnen, etwa auf der Insel Rügen, werden die Spenden hauptsächlich für die Fahrtkosten verwendet.

Nur die Frage „Wie passiert das mit dem Sterben?“ wurde zurückgestellt. Um diese zu beantworten, bot Lorenschat an, einmal länger in die Schule zu kommen und eine ganze Stunde mit den Kindern über das Thema zu reden.

Schulleiterin Ute Prochnow kündigte an, die andere Hälfte des Geldes für den Ausbau der Schulkantine einzusetzen. In der Vergangenheit konnte durch die Spenden aus den Stundenläufen schon die Bibliothek der Schule eingerichtet werden.

Von Kai Lachmann

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