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Sprachenlandschaft spiegelt sich in Stickern und Postern

Greifswald Sprachenlandschaft spiegelt sich in Stickern und Postern

Greifswalderin gewinnt Kurt-von-Fritz-Preis

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Die Preisträgerin Karoline Thorbecke.

Quelle: privat

Greifswald. Wer alles in einem bestimmten Bereich wohnt, lässt sich an den dort vorhandenen Schildern, Stickern, Postern und so weiter ablesen. Sie spiegelten die sprachliche Vielfalt wieder, so Karoline Thorbecke. Sie hat für eine von dem Greifswalder Sprachwissenschaftler Jürgen Schiewe betreuten Examensarbeit einen Kurt-von-Fritz-Preis der Friedrich-Ebert-Stiftung erhalten.

Konkret hat Thorbecke „Die sprachliche Landschaft des Boxhagener Platzes in Berlin“ untersucht. Die wissenschaftliche Methode nenne sich „Linguistic Landscape“, erläutert sie. „Sie ermöglicht die Untersuchung der Lebendigkeit der gesprochenen Sprache im Medium der Schrift“, sagt die Lehramtsbewerberin, die Deutsch, Englisch und Deutsch als Fremdsprache studiert. „Außerdem können gesellschaftliche und kulturelle Fragen beantwortet werden.“ Der Boxhagener Platz liegt in Berlin-Friedrichshain, also im Osten. Er habe sich seit einigen Jahren zu einem angesagten und alternativ geprägten Stadtteil des neuen Berlin entwickelt, erläutert die 26-Jährige. „Die am Boxhagener Platz vorhandene Beschilderung ist ein sprachliches Abbild der subkulturellen Vielfalt in diesem Bereich.“ Für ihre Untersuchung hat Thorbecke über 600 Fotos der Schilder auf dem Boxhagener Platz gemacht und diese eingehend untersucht. „Die Menge der Poster, Sticker und so weiter auf engstem Raum hat mich überrascht“, sagt sie. „Bei näherer Betrachtung sieht man, dass fast jeder freie Zentimeter des Platzes mit den sprachlichen Spuren der Bevölkerung bedeckt ist. Zum Beispiel sind die Straßenlaternen über und über mit politischen und kommerziellen Stickern bedeckt.“ So zeige sich in Friedrichshain der „vorhandene Kampf um Raum auch in seiner Beschilderung“.

Von eob

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