Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Spülfelder im Hafen Ladebow geplant
Vorpommern Greifswald Spülfelder im Hafen Ladebow geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 19.10.2017
Greifswald

Mit dem aktuell zulässigen Tiefgang von 4,20 Meter ist der Hafen Ladebow auf Dauer nicht lebensfähig. Schiffe des hier ansässigen Baustoffhändlers Mibau müssen jetzt nach Stralsund ausweichen, verdeutlichte Geschäftsführer Siegmar Matheis auf der Sitzung des Bauausschusses am Dienstagabend die Lage.

Eine Ausbaggerung der Fahrrinne auf die ursprüngliche Tiefe von 6,90 Meter hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) als unwirtschaftlich abgelehnt (die OZ berichtete). Fünf Meter, das entspricht einer Gesamttiefe von 5,70 Meter, seien indes noch wirtschaftlich.

Diese Tiefe soll im Frühjahr, spätestens im Sommer 2018 wieder erreicht werden, sagte Bausenatorin Jeanette von Busse (CDU). Auch das Hafenbecken muss – auf Kosten der Stadt – ausgebaggert werden.

Der in Ladebow ansässige Agrarhändler Beiselen stellt der Stadt dafür ein Übergangsspülfeld zur Verfügung. Das anfallende Sediment soll später verwertet werden.

Mittelfristig sollen es wieder 6,90 Meter Tiefe sein. Um das zu schaffen, will die Stadt das bis 2010 von Mibau betriebene Spülfeld auf dem Hafengelände für die Aufnahme des Baggergutes reaktivieren.

Damit würde das WSA weit weniger ausgeben müssen als mit der sonst nötigen Verbringung nach Drigge auf Rügen. „Mit einem Spülfeld kann man später sogar Geld verdienen“, ist Matheis überzeugt. Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt muss allerdings zustimmen. Die grundsätzliche Möglichkeit sei durch das Stalu bestätigt worden, so von Busse.

eob

Im St. Spiritus huldigt man den Stones/ Das Buddhistische Zentrum lädt zum Tag der offenen Tür ein

19.10.2017

Ein weißes Motorrad der Marke Harley-Davidson ist in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch von einem Parkplatz an der Ecke Lindenstraße/Finkenweg in Greifswald entwendet worden.

19.10.2017

Für die Jahre 2018/19 wird ein Doppelhaushalt aufgestellt / Defizit liegt bei 4,1 Millionen Euro

19.10.2017
Anzeige