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Greifswald Stadt: Keine Vorschrift für Gestaltung am Museumshafen
Vorpommern Greifswald Stadt: Keine Vorschrift für Gestaltung am Museumshafen
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00:00 19.07.2016

Ilonka Lischefsky kann mit ihrem nach ihren Vorstellungen gestalteten Getränkewagen 2017 am Museumshafen stehen. Aber zunächst nur für ein Jahr. Das stellt Stadtsprecherin Andrea Reimann klar.

Der Hintergrund: Lischefsky betrieb vor dem Beginn der laufenden Umgestaltung des Nordufers dort den „Wagen mit dem Elefanten“. Sie wollte diesen künftig mit der von einem Graffitikünstler gestalteten Stadtsilhouette präsentieren (die OZ berichtete). Lischefsky meint, dass das sehr gut zu der jungen, lebendigen Stadt Greifswald passen würde. Es sei ein Hingucker. Das Graffito sei auch teurer als eine alternative Holzverkleidung wie sie die Stadt für die Wagen bevorzuge. Damit versucht sie das Argument zu entkräften, dass, wer investiert, auch längere Pachtverträge benötige, um die Refinanzierung zu sichern.

Die Stadt habe aus standortbezogenen Gründen von den Nutzern ein gestalterisches „Mehr“ erbeten, so Reimann dazu. Das haben die Besitzer des holzverkleideten Containers (früher mit einem Bus hier) schon getan, und der Eiswagen werde höchstwahrscheinlich im nächsten Jahr in eine Holzverkleidung investieren. Dafür gibt es fünfjährige Pachtverträge.

Wer „diese baulichen Aufwendungen nicht hat, sondern nur wenig oder nur eigengeleitet investiert“, bekomme immer nur einen Vertrag für ein Jahr. Damit bleibe die Stadt flexibel. Anbieter, die nur für eine Saison einen Vertrag bekommen, könnten ihre Wagen beliebig gestalten. Greifswalder Silhouette oder afrikanische Tierwelt sei dann egal, sagt Reimann mit Blick auf Ilonka Lischefskys Wagen.

Mehr Einrichtungen als jetzt werde es in Zukunft nicht geben. Mit drei an Land und drei an der Kaikante im Wasser seien die Ziele zur Versorgung der Gäste des Museumshafen erreicht. eob

OZ

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