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Greifswald Stadt besitzt nur „Insel“ auf dem Campingplatz in Eldena
Vorpommern Greifswald Stadt besitzt nur „Insel“ auf dem Campingplatz in Eldena
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00:00 02.08.2016

Im Oktober soll es auf der Bürgerschaftssitzung eine aktuelle Stunde zur Zukunft des Tourismus in Greifswald geben. Das hat die CDU-Fraktion beantragt. Sie will unter anderem vom OB wissen, ob die Verwaltung neuerdings zu hohe Hürden für Investoren für touristisch-attraktive Projekte aufbaue.

Der Hinterund: Die CDU befürchtet, dass das Wachstum der Übernachtungszahlen um 10,8 Prozent im letzten Jahr auf einen vorübergehenden Effekt zurückzuführen ist. „Nach Auskunft des Oberbürgermeisters ist der größte Teil der Steigerung auf den Campingplatz ,An der Dänischen Wiek’ zurückzuführen“, führt Fraktionschef Axel Hochschild aus. Betreiber Carsten Becker will sich indes zum Jahresende zurückziehen (die OZ berichtete). Er gibt als Begründung nicht eingehaltene Zusagen seitens OB und Verwaltung für einen Verkauf von Grundstücken an. Die Verhandlungen liefen seit 2010.

Becker ging immer von einem Verkauf aus. Nach vielen Gesprächen und Schriftverkehr stoppte der OB das Vorhaben vor der Beratung in der Bürgerschaft . Er berief sich auf das Votum der Mehrheit der Fraktionen. Städtische Erholungsflächen sollten nur noch verpachtet werden, begründet Grünenfraktionschef Alexander Krüger. Carsten Becker fragt nach dem Sinn dieser Festlegung im konkreten Fall. Das städtische Grundstück liege keinesfalls am Strand, wie viele denken. „Der Stadt gehört nur die Zufahrt und ein Stück auf dem Platz“, sagt er und legt einen aktuellen Grundbuchauszug vor (siehe Karte). Becker hat ferner Grundstücke nördlich, südlich und östlich des Zeltplatzes von dem aus Greifswald stammenden Immobilienunternehmer Torsten Abs erworben – wie von der Stadt gefordert. Dafür habe er die hohen Schulden bezahlt, mit denen diese Flächen belastet waren. Dieses Geld schuldet der Grundstückseigentümer Abs seinem Gläubiger Carsten Becker immer noch.

Bei der abgesagten Zwangsversteigerung für Flächen am Hohen Graben (die OZ berichtete) handelte es sich nicht um dieses Land, betont Becker. Das sind Grundstücke südlich der L 26, wo schon seit vielen Jahren von einer Wohnbebauung geträumt wird. eob

OZ

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