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Greifswald Stadt gibt nach - Schönwalde I kann schöner werden
Vorpommern Greifswald Stadt gibt nach - Schönwalde I kann schöner werden
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14:14 12.10.2018
Blick von einer der Wohnungen des Quartiers mit Her(t)z zur Lomonossowallee Quelle: Jürgen Rother
Greifswald

Der viele Monate andauernde Streit um eine Fläche Ecke Lomonossowallee/Heinrich-Hertz-Straße findet ein gutes Ende. Die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft Greifaswald (WVG) erwirbt nun das Areal unmittelbar am Quartier „Wohnen mit Her(t)z“ und wird es verschönern.

Mit ihren teilweise gebrochen Gehwegplatten und einer nicht sonderlich gepflegten Grünfläche mit Bäumen und Sträuchern bietet die Fläche keinen besonders schönen Anblick. Die WVG, ein zu 100 Prozent der Stadt gehörendes Unternehmen, wollte das Grundstück seit langem erwerben, um es zu gestalten. Doch die Verhandlungen scheiterten. Die Stadt wolle für die Fläche „einen erheblich oberhalb des von einem Gutachter ermittelten Grundstückwertes angesiedelten Kaufpreis erzielen möchte“, so die Sprecherin von WVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit im September.

Wie die Pressestelle der Stadt jetzt mitteilte, sei nun doch Einigkeit mit der Stadt erzielt worden. Das Grundstück soll verkauft werden. Peter Multhauf, Vorsitzender der Ortsteilvertretung Schönwalde I/Südstadt, begrüßt das Einlenken der Stadt. Mit seiner Ortsteilvertretung hatte er schon im Januar gegen den damals von der Stadt geplanten Verkauf für 30000 Euro protestiert. „Unserer Ansicht nach müsste die WVG die Fläche umsonst oder für einen symbolischen Euro bekommen“, betont er. Denn die WVG werte hier ein Areal auf, das die Stadt mit ihren geringen Personalkapazitäten nur unzureichend pflegen könne, argumentiert Multhauf. Damit sei der Verkauf im ureigensten Interesse aller Greifswalder.

Und die WVG investiert im Wohnen mit Her(t)z in ein schöneres Schönwalde Ein neuer Springbrunnen ist  für Greifswald außergewöhnlich. Die Gestaltung der Außenanlagen erinnert an den Namenpatron Heinrich Hertz (1857 bis 1894), den Entdecker der elektromagnetischen Wellen. Die Außenanlagen wurden in Form voller Kreise mit unterschiedlichen Pflasterungen und einem wellenförmigen Wasserlauf gestaltet. Teil des „Wohnens mit Her(t)z“ sind ein Bewegungsparcours und Sportangebote. In der Hertzstraße hat auch der Pflegedienst der WVG „Sophi“ seinen Sitz. Hier gibt es ein Café.

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