Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Stadt muss Abfall selbst entsorgen
Vorpommern Greifswald Stadt muss Abfall selbst entsorgen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 17.07.2013
Greifswald

Die Kompost- und Rasenschnitthaufen am Geh- und Radweg neben dem Campingplatz „An der Dänischen Wiek“ muss die Stadt selbst entfernen. Zumindest wenn sie Grundstückseigentümerin ist, schränkt die städtische Pressestelle auf OZ-Nachfrage ein.

Die Haufen sind für Zeltplatz-Investor Carsten Becker ein Ärgernis, weil sie Touristen abschrecken. Sie liegen vor den Eigenheimgrundstücken Richtung Stadt. Becker hat schon Bürger angesprochen, die Rasenschnitt in diesem Bereich ablagerten (OZ berichtete).

Abgelegter Grünschnitt, Gras, Äste, Laub gelten, so sie nicht auf dem eigenen Grundstück kompostiert werden, als Abfall, führt die Pressestelle aus. Diesen müsse, auch wenn er illegal entsorgt wurde, der Grundstückseigentümer entfernen und ordnungsgemäß entsorgen. Bei einem städtischen Grundstück muss also die Kommune ran. Dass die Kompost- oder Grasschnitthaufen nicht auf fremdem, also auch nicht auf städtischem, Grund angelegt werden dürfen, ändere daran nichts.

„Um ein Bußgeld zu verhängen, müssten die Abfallsünder bei der Tat ertappt werden“, so Bärbel Lenuck, Mitarbeiterin der Pressestelle. In Greifswald sei Grünschnittentsorgung kostenfrei, erinnert sie: „Es kostet folglich nur die kleine Mühe, das Material in Säcke zu stopfen und zur Greifswald-Entsorgung zu fahren.“ Wer das nicht möchte, könne auf dem Grundstück Gras, Laub und so weiter kompostieren. eob

OZ

Die Gewerkschaft der Lokführer hatte gestern dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Touristen mussten stundenlang warten.

17.07.2013

Zwei Angeklagte sind kürzlich im Anklamer Amtsgericht mit einer Geldstrafe von 300 Euro davongekommen. Sie mussten sich unter anderem wegen Körperverletzung verantworten.

17.07.2013

Urlauber baden zu gedankenlos: Einsätze von Feuerwehr und DLRG sind oftmals riskant — und wirken nach.

17.07.2013