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Greifswald Stadt saniert Schulen und Kitas
Vorpommern Greifswald Stadt saniert Schulen und Kitas
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12:07 30.07.2018
Die Arndtschule mit Baugerüst. Quelle: Christopher Gottschalk
Greifswald

Während es für Schüler heißt ’Immer noch frei’, wird in Greifswalder Schulen saniert und ausgebessert. Nicht nur dort, auch in Kindertagesstätten und Sportanlagen werden Schäden behoben und Neues erbaut.

Eine Sportanlage bekommt neues Licht und ein Sportplatz neuen Rasen. Für alles nimmt die Stadt fast eine Million Euro in die Hand.

Die Stadt investiert rund 885000 Euro in die Instandhaltung der Schulen, Kitas und Sportanlagen, wie Bärbel Lenuck, Mitarbeiterin der städtischen Pressestelle mitteilt. 2017 waren es 342000 Euro gewesen. „Rund 75 Prozent der diesjährigen Aufträge konnten an regionale Firmen vergeben werden. Das ist ein Umfang von 327000 Euro“, sagt Lenuck.

Arndtschule ist riesige Baustelle

In der Grundschule Karl-Krull (Fleischervorstadt) werden Fußböden sowie Wände in zwei Lehrer- und Horterzieherräumen abgebrochen und neu aufgebaut um Schadstoffe zu entfernen. Die Entsorgung und Bauarbeiten kosten insgesamt 29000 Euro. In den Grundschulen Erich Weinert (Schönwalde II) und Martin Anderson Nexö (Ostseeviertel) bekommen Klassenräume eine Renovierung und neue Bodenbeläge. In der Weinertschule wird auch der elektrische Hausanschluss erneuert. Im Alexander-von-Humboldtgymnasium werden Flure, Treppenhäusern sowie Klassenräume und Büros der Schulleitung neu gestrichen.

Vandalismusschäden wurden an zerbrochenen oder rausgerissenen Platten der Grundschule Greif für 7000 Euro beseitigt. Es ist die vierte Ferienzeit in Folge, in der solche Schäden beseitigt werden mussten. Eine einzige Baustelle ist die Regionale Schule Ernst Moritz Arndt, an der die im vorigen Jahr begonnenen Sanierungsarbeiten noch bis Mitte 2019 weitergehen. Aktuell werden dort unter anderem Böden und Wände rausgerissen, alte Wasser- und Sanitärleitungen entfernt und neue Fenster eingebaut. Die Gesamtkosten von 6,6 Millionen Euro werden mit 3,7 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln finanziert.

Kita bekommt neue Küche

Die Kindertagesstätte Rudolf Petershagen (Innenstadt) bekommt eine Küche. Im September soll sie funktionstüchtig sein. Die Stadt nimmt dafür eine Viertelmillion Euro in die Hand. Die Bauarbeiten für einen neuen Schuppen haben noch nicht begonnen. Er wird finanziert durch jeweils 2500 Euro aus dem Ortsteilbudget Innenstadt, vom Kita-Förderverein und dem städtischen Eigenbetrieb „Hansekinder.“ Im Integrativen Hort Kunterbunt (Ostseeviertel) werden insgesamt acht Bäder saniert. Sie wurden seit Jahrzehnten nicht runderneuert. Die Bauarbeiten ziehen sich bis 2019 und kosten insgesamt 350000 Euro. Halle im Schönwaldecenter mit EinschränkungenDas Lichtband in der Mehrzweckhalle im Schönwaldecenter muss ausgetauscht werden. Der Grund: Für die über 20 Jahre alten Bauteile gibt es keine Abdichtungen mehr und durch brüchiges Deckenmaterial regnet es häufig rein. Die Arbeiten können sich bis in den Beginn des nächsten Schuljahres hinziehen. Kosten: 159000 Euro. Für 400000 Euro bekam der Sportplatz am Dubnaring einen neuen Kunstrasen. Außerdem wurden Absackungen auf dem Jugendplatz beseitigt.

Ersatzneubau für Kitas

Im Oktober sollen die Arbeiten für die Ersatzneubauten der Kita Samuil Marschak (Schönwalde II) und Zwergenland (Ostseeviertel) beginnen. Die Bauanträge wurden bereits gestellt. Die Kosten betragen insgesamt 4,5 Millionen Euro, die Kredite dafür sind bereits bewilligt. 2019 soll dann die Sanierung der Kita Friedrich Wolf (Schönwalde I) folgen.

Christopher Gottschalk

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