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Greifswald Stadt saniert zahlreiche Straßen
Vorpommern Greifswald Stadt saniert zahlreiche Straßen
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00:00 30.01.2018
Bis Juli 2018 soll der Ausbau der Martin-Luther-Straße zwischen Bahnhofstraße und Wall fertiggestellt sein. Daran wird sich der Abschnitt zwischen Wall und Domstraße anschließen. Geplantes Ende der Bauarbeiten: April 2019. Quelle: Fotos: Peter Binder

. Die Universitäts- und Hansestadt will in diesem Jahr zahlreiche Straßen und Straßenabschnitte instand setzen. Für diese vom jeweiligen Kostenvolumen eher kleinen Arbeiten seien insgesamt 560000 Euro eingeplant.

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Allein für Instandsetzungen sind 560 000 Euro geplant, weitere Millionen für den grundhaften Ausbau / Einige Vorhaben aus dem Vorjahr starten verzögert

So soll der Geh- und Radweg am Ochsensteg, der derzeit noch mit Betonsteinen gepflastert ist, eine Asphaltschicht erhalten. Zudem werden dort neue Lichtmasten aufgestellt, heißt es aus dem Rathaus. Der Bergweg im Bereich Hof 2 in Friedrichshagen bekomme ebenfalls eine neue Asphaltdecke. Auf den Gehwegen in der Hans-Beimler-Straße werden die alten 30 mal 30 Zentimeter großen Betonplatten durch Betonsteinpflaster ersetzt. Gleichzeitig werden dort die Querungshilfen an der Kreuzung Karl- Liebknecht-Straße erweitert. Nach jetzigem Stand sind diese Arbeiten für den Zeitraum Mai bis Oktober 2018 vorgesehen.

„Ein weiterer Schwerpunkt wird die Gützkower Landstraße sein. Auf dieser Hauptverkehrsstraße haben sich Spurrinnen und Absackungen gebildet. Hier soll der Einbau einer Asphaltdecke die Verkehrssicherheit erhöhen“, berichtet Stadtsprecherin Andrea Reimann. Etwa 100000 Euro seien dafür im städtischen Haushalt eingeplant. Die Arbeiten sollen im Bereich zwischen der Osnabrücker Straße und Shell-Tankstelle sowie zwischen den Kreisverkehren der Gützkower Landstraße erfolgen. Laut Rathaus wird der Bau in den Sommermonaten vorgenommen.

Verschlissen ist inzwischen auch der grobkörnige Weg auf der Wallkrone zwischen Fleischerstraße und Martin-Luther-Straße. „Dort wird eine neue wassergebundene Decke eingebaut. Die beiden Zugänge sollen mit Asphalt versehen werden“, informiert Andrea Reimann. Auch diese Arbeiten sollen zwischen Mai und Oktober erledigt werden. Sollten sich nach den Wintermonaten weitere Straßenschäden zeigen, könnten die Planungen allerdings noch den aktuellen Erfordernissen angepasst werden.

Neben der Instandsetzung werden weitere Straßen grundhaft ausgebaut. Dazu zählen die Pfarrer- Wachsmann-Straße und die Martin-Luther-Straße. Der Ausbau der rund 150 Meter langen Pfarrer- Wachsmann-Straße für rund eine Million Euro begann im April vorigen Jahres und dauert voraussichtlich bis Sommer 2018. Bei der Martin-Luther-Straße, Anfang November 2017 begonnen, soll der erste Bauabschnitt zwischen Bahnhofstraße und Wall bis Juli 2018 fertiggestellt werden. Von August 2018 bis April 2019 werde der zweite Abschnitt zwischen Domstraße und Wall umgestaltet. Während der Arbeiten wird auch die Brücke über den Stadtgraben erneuert. Die Gesamtkosten betragen laut Verwaltung knapp 1,4 Millionen Euro, davon werden 1,1 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln finanziert.

In diesem Jahr soll außerdem der Start für den Ausbau des Ostseeküsten-Radweges im Abschnitt Ladebower Chaussee bis zur Gemeinde Neuenkirchen erfolgen.

Geplant ist auch, den Straßenausbau in Ladebow zu beginnen. Die Arbeiten mit einem Volumen von über einer Million Euro sollen in Bauabschnitten erfolgen und werden bis 2019 andauern.

Daneben bereite die Verwaltung die Straßensanierungen ab 2019 vor. In Planung befinden sich demnach Bauarbeiten in der Mühlenstraße und Arndtstraße (Innenstadt), in der Tallinner und Stettiner Straße sowie Gedser Ring (Ostseeviertel Parkseite). Die Neugestaltung der Stettiner und Tallinner Straße sollte ursprünglich schon in diesem Jahr über die Bühne gehen. „Doch die Ausschreibung der Arbeiten kann noch nicht erfolgen, da die Problematik der Straßenausbaubeiträge nicht geklärt ist“, sagt die Stadtsprecherin. Die Planung befindet sich noch in der Prüfung.

Umgestaltet werden soll 2019 auch die Kreuzung Makarenkostraße/Ernst-Thälmann-Ring. Die 1,4 Millionen Euro teure Maßnahme sollte eigentlich 2017 beginnen. Allerdings sei die Vorbereitung der Bauarbeiten umfangreicher und komplexer als gedacht. „Der Ingenieurmangel ist immer deutlicher zu spüren, sowohl in der Verwaltung als auch in Planungsbüros und bei Baufirmen“, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann.

Petra Hase

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