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Greifswald Stadtsportbund hat wieder ein Büro in Greifswald
Vorpommern Greifswald Stadtsportbund hat wieder ein Büro in Greifswald
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00:05 19.10.2016

Der Stadtsportbund Greifswald hat demnächst wieder Büroräume in der Hansestadt. Der Hauptausschuss der Bürgerschaft hat zugestimmt, die erforderlichen 5000

Kämpft für den Stadtsportbund: Mignon Schwenke.

Euro Miete inklusive Nebenkosten pro Jahr in den Haushalt einzustellen.

Die Räume im Volksstadion wurden bis September vom Kreissportbund Vorpommern-Greifswald genutzt. Weil dieser sich neu aufgestellt hat und nur noch ein Büro in Anklam nutzt, kündigte der Kreissportbund den Vertrag mit der Stadt. Der angekündigte und mittlerweile umgesetzte Rückzug des Kreissportbundes aus Greifswald sorgt seit mehr als zwei Jahren für Unmut. Der Stadtsportbund hatte lange gegen die Entscheidung gekämpft, drängt nun auf eine alternative Lösung mit der Stadt Greifswald (die OZ berichtete).

Der erste Schritt ist mit der Sicherung der Büroräume erfolgt. Der Stadtsportbund arbeitet komplett ehrenamtlich, erhielt bislang keinerlei Zuschüsse. Die Mitgliedsbeiträge der Greifswalder Vereine gehen zu 100 Prozent zum Kreissportbund.

„Es ist extrem wichtig, dass die Sportler weiterhin eine Anlaufstelle in Greifswald haben“, sagt Mignon Schwenke (Linke). In der Hansestadt sind 90 Sportvereine ansässig. Die Linksfraktion macht sich weiterhin dafür stark, dass auch Personalmittel in den Haushalt eingestellt werden, um das derzeit leere Büro mit Leben zu füllen. „Verwaltung und Stadtsportbund erarbeiten derzeit, welche Aufgaben für die Stadt wahrgenommen werden sollen“, sagt Schwenke. Unter anderem soll der Mitarbeiter des Stadtsportbundes zuständig sein, die kleinen Vereine zu beraten, den Sportehrentag mit vorzubereiten, das Ryckhangeln beim Fischerfest auszurichten, an der Sportentwicklungskonzeption mitzuarbeiten und Projekte für Migrantenkinder zu betreuen.

Der Vorsitzende des Stadtsportbundes, Bernt Petschaelis, hofft auf Mittel für eine Stelle mit 30 Wochenstunden sowie Büromaterial. Den Bedarf beziffert er auf 35000 Euro jährlich (inklusive Miete). Diese Forderung hält Mignon Schwenke nicht für mehrheitsfähig. Sie rechnet mit Geld für eine halbe Stelle. Entschieden wird im Rahmen der Haushaltsverhandlungen zwischen Stadt und Bürgerschaft. Diese sollen im Dezember beginnen.

kat

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