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Greifswald Start-up-Projekt hilft Flüchtlingen bei Firmengründung
Vorpommern Greifswald Start-up-Projekt hilft Flüchtlingen bei Firmengründung
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13:16 08.11.2016
Prof. Gerald Braun ( r.) von der Universität Rostock mit den Flüchtlingen Alaa Almosto (l.) und Mohammad Istanbuli. Quelle: Thomas Ulrich
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Greifswald/Rostock

Das Hanseatische Institut für Unternehmens- und Regionalentwicklung HIE-RO an der Universität Rostock legt das Start-up-Projekt „ROXI for Refugees“ auf. Es richtet sich an Akademiker, Handwerker, Wissenschaftler und Studierende unter Migranten, die in Deutschland ein Unternehmen gründen oder übernehmen wollen. Die Nordmetall-Stiftung, die DSR, die Wirtschaftsauskunftei Creditreform, die Ehrenamtsstiftung MV sowie viele ehrenamtliche Mitstreiter stehen hinter dem Vorhaben.

Das praxisorientierte Trainingsprogramm ist auf drei Jahre ausgelegt. Modellregionen sind Rostock und Greifswald. Vermittelt werden die rechtlichen Grundlagen für die Gründung von Unternehmen. Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft wollen den Migranten helfen, Finanzierungswege zu finden und die bürokratischen Hürden zu nehmen.

Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung sind in Syrien etwa 34 Prozent der Erwerbstätigen selbstständig, im Iran sogar 39 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind es nur knapp 11 Prozent.

Start-up-Workshop am 10.11.

um 18 Uhr im Rostocker Rathaus

OZ

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