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Stefan Barthel wird wieder Weltmeister

Sport Stefan Barthel wird wieder Weltmeister

Greifswalder Quadrathlon-Oldie holt sich den Internationalen Titel nach fast viereinhalb Stunden Wettkampf.

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Glaskugel und Weltmeisterschaftsmedaille: Stefan Barthel (Mitte) dominierte seine Altersklasse.

Quelle: Verein

Quadrathlon — Mit 70 noch einmal ganz groß rauskommen. Diesen Traum haben wohl viele sportbegeisterte Oldies. Stefan Barthel von der HSG Uni Greifswald gelang dies bei den Quadrathlonweltmeisterschaften über die Mitteldistanz am Bergsee in Ratscher, zwischen Suhl und Schleusingen.

Die Mitteldistanz beinhaltete 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad, 8000 Meter im Kanu und einen abschließenden zehn Kilometer langen Lauf. 50 Einzelstarter aus Deutschland, England, Tschechien, Spanien, Norwegen, Frankreich, Neuseeland und Österreich sowie sieben Staffeln aus Deutschland nahmen die Strecken in Angriff. Die Gesamtsiege gingen an die Leipzigerin Antje Fiebig in 3:15:22 Stunden und den Heidelberger Stephan Teichert in 2:58:36 Stunden. Die Nationenwertung entschied Deutschland vor Tschechien und Spanien für sich. Barthel holte sich den Weltmeisterschaftstitel in der Altersklasse 70 +.

Auf der Schwimmdistanz glänzte der HSG-Oldie in dem 19 Grad Celsius warmen Wasser mit einer Zeit von 30:34 Minuten. „Die Radstrecke war stark profiliert und windanfällig — davor hatte ich etwas Angst“, beschreibt Barthel. Nach der ersten von drei Schleifen und leichtem Nieselregen sei die Anspannung dann aber verflogen gewesen. Barthel legte mit 1:42:09 Stunden eine grandiose Zeit hin. Der 70-Jährige wechselte danach in sein Seekanu. „Die acht Kilometer liefen aus meiner Sicht optimal“, so Barthel. Hier kam ihm zu- gute, dass ein Dreieckskurs gesteckt wurde und erhebliche Wellen die Teilnehmer forderten. „Für Rennkanus war das ganz und gar nicht einfach — mit einem Seekanu kam man bedeutend besser weg“, erklärt Barthel. Mit 1:09:41 Stunde zementierte er seine Spitzenposition in der Altersklasse und fuhr einigen jüngeren Akteuren den Rang ab. Auf den abschließenden zehn Kilometern mit giftigen Anstiegen, erlebte Barthel die 57:03 Minuten so: „Mich überholten zwei 28 und 30-jährige Athleten, ein seltsames Gefühl.“ Nach 4:19:27 Stunden kam der Greifswalder dann überglücklich als Sieger und Weltmeister in der Altersklasse 70+ ins Ziel.

 

Matthias Trenn

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