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Greifswald Stöcks später Ausgleich hält die GFC-Hoffnung am Leben
Vorpommern Greifswald Stöcks später Ausgleich hält die GFC-Hoffnung am Leben
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00:00 06.06.2016
Nick Lösel (am Ball) kam mit dem Greifswalder FC nur zu einem 1:1 in Güstrow und muss mit seinem Team am letzten Spieltag auf eine Niederlage von Schwerin hoffen, um noch Chancen auf den Aufstieg zu haben. Quelle: Philipp Weickert

Die Entscheidung um den Oberliga-Aufstieg ist von dem Greifswalder FC und dem FC Mecklenburg Schwerin auf den letzten Spieltag verlegt worden. Beide Teams teilten sich in ihren Auswärtsspielen die Punkte und die Schweriner bleiben ein Spiel vor Ende der Saison drei Punkte und ein Tor vor dem Greifswalder FC. Greifswald-Trainer Hagen Reeck: „Wir hätten es heute noch spannender machen können.“

Man merkt zum Saisonende einen Leistungs-

abfall.“Michael Lüdeke,

Vorstandsvorsitzender

Statistik:

GFC: Person - Stachowiak, Henkel, Gellentin (81. Beutin), Bütterich - Stöck - Lösel, Gutjahr, Sendroiu (84. Simdorn), Kröger - Staniszewski (75. Greinert)

Torfolge: 1:0 Mihajlovic (80.), 1:1 Stöck (90.)

Zuschauer: 170    

Schiedsrichter: Andreas Streich

Die Greifswalder mussten in Güstrow nach der bitteren 0:4-Heimpleite gegen den FC Mecklenburg Schwerin unbedingt punkten um die theoretische Aufstiegschance zu wahren. Hagen Reeck gab vor dem Spiel in Güstrow zu, dass sein Team einen zu großen Rucksack tragen musste und er hoffte, dass die Last, nach der deutlichen Niederlage und der veränderten Tabellenkonstellation, leichter geworden ist. Mit dem Güstrower SC musste der Greifswalder FC zum heimstärksten Team der Verbandsliga. Dazu warteten zwei Torgaranten auf GSC-Seite: Sava-Andre Mihajlovic (23 Tore) und Björn Plate (18 Tore) sind quasi die Lebensversicherung der Güstrower. Von den 60 geschossenen Toren erzielten die beiden Offensivspieler 41 Tore.

Auf Seiten der Greifswalder kündigte Trainer Hagen Reeck schon vor der Partie an, dass es neue Gesichter zu sehen gibt. Aus der zweiten Mannschaft standen Maximilan Stöck und Kevin Beutin im Kader und Stöck, den Reeck aus Anklam kennt, schaffte es sogar in die Startelf. Mit der zweiten Mannschaft des GFC stiegen beide Akteure erst vor zwei Wochen in die Landesliga auf. Stöck sortierte sich auf der Position vor der Abwehr ein und sorgte damit sicher für einen Überraschungseffekt beim Gegner. Die Greifswalder waren der Führung in der ersten halben Stunde sehr nah, doch die Güstrower hielten die Null. Die größte Rettungstat leistete Riedel, der einen Lösel-Kopfball nach einer Flanke von Gutjahr auf der Linie klären konnte. „Wir haben uns für eine gute spielerische Leistung zu wenig belohnt“, so GFC-Trainer Reeck. Die Güstrower befreiten sich zum Ende der ersten Hälfte und hatten durch Fichelmann die beste Chance. Der Mittelfeldspieler des GSC versuchte es aus der Distanz und der Ball knallte an den Pfosten.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Güstrower immer mehr das Spiel. Plate und Mihajlovic zielten aber nicht genau genug. Jedenfalls bis zur Schlussphase, denn da versenkte Mihajlovic einen Fernschuss zur Güstrower Führung (80.). Hagen Reeck reagierte sofort mit zwei Einwechslungen. Die Greifswalder drückten auf den Ausgleichstreffer und belohnten sich in der 93.Minute. Der eingewechselte Beutin brachte den Ball auf dem langen Pfosten, Lösel legte zurück auf Stöck, der sich die Chance aus fünf Metern nicht nehmen ließ und traf. „Irgendwie ist es bezeichnend, dass die zwei Jungs aus der Zweiten das Tor einleiteten und erzielten“, so Reeck über Stöck und Beutin. In den restlichen Sekunden des Spiels passierte nichts mehr und es blieb beim 1:1-Unentschieden.

„Zum Saisonende merkt man einen deutlichen Leistungsabfall. Das ist sehr schade. Hätten wir gewonnen, wäre es am letzten Spieltag noch spannender und wir wären dichter am Wunder dran“, äußerte sich der Vorstandsvorsitzende Michael Lüdeke.

Philipp Weickert

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