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Greifswald Straßenbau bleibt Zankapfel
Vorpommern Greifswald Straßenbau bleibt Zankapfel
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00:00 09.06.2017
Greifswald

Bürger protestieren weiter gegen den Ausbau von Straßen in der Flugplatzsiedlung Ladebow. Die Anwohnerinnen Katharina Weit und Monika Förste sparten auf der Sitzung der Ortsteilvertretung Wieck/Ladebow nicht mit Kritik. Zu teuer sei der Ausbau, es werde Unnötiges gemacht – laut Satzung müssen die Grundstücksbesitzer einen großen Teil der Kosten tragen.

Die Ortsräte würden ihrer sozialen Verantwortung nicht nachkommen, so Förste. Aktuell ging es um den Gehwegausbau und den Ersatz von Lampen mit Betonmasten und Aluminiumleitungen. Beides wollen Weit und Förste nicht. Es sei nicht nötig.

Der Hintergrund: Vor fünfeinhalb Jahren hat die Bürgerschaft den Ausbau der Straßen in der Flugplatzsiedlung beschlossen. Den Antrag stellte der Ortsrat. Eine Arbeitsgruppe wurde einberufen, es gab Ortsbegehungen, aber auch Unterschriftensammlungen gegen erste Planungen. Inzwischen ist diese ziemlich konkret. In der Siedlung sind einige für den Ausbau, andere dagegen. Anwohner und Ortsratsvize Heino Förste (Linke) verwies auf eine seiner Meinung nach beispielhafte Bürgerbeteiligung. Nach einer Begehung sei der Ausbau auf ein nötiges und zugleich gutes Maß begrenzt worden. „Intakte Abschnitte in der Zetkinstraße bleiben erhalten“, erinnerte er. Es gebe keine zusätzlichen Bepflanzungen und statt des denkmalpflegerisch wünschenswerten Ortbetons würde preiswerterer gefärbter Asphalt eingesetzt, nannte er Beispiele.

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