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Streit um Abgang für Behinderte

Greifswald Streit um Abgang für Behinderte

Deich von Wieck nach Ladebow ist übergeben worden

Greifswald. Der Deich von Wieck nach Ladebow ist endlich fertiggestellt, die Bauzäune sind verschwunden. Es habe bei der Abnahme nur geringe Mängel gegeben. Das teilte der zuständige Abteilungsleiter des Staatlichen Amtes für Umwelt und Landwirtschaft (Stalu), Frank Mikkat, dem Ortsrat Wieck/ Ladebow mit. Das Stalu ist der Bauherr.

Die Poller am Beginn des sogenannten Deichverteidigungswegs seien gesetzt. Dieser ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. In Höhe des Platzes „Frau mit den Schwänen“ und am Hafen gibt es nunmehr Schranken. Zugänglich für Fußgänger ist indes der Weg auf der Deichkrone von Wieck bis zum Ende des Deiches unmittelbar am Hafen. Er kann auch von Rollstuhl-, Rollator- und Kinderwagenfahrern dank eines behindertengerechten Aufgangs genutzt werden.

Ein behindertengerechter Abgang ist auch am Hafen möglich. Allerdings können Betroffene nicht den Weg Richtung Wieck am Deichfuß nehmen, denn dort steht eine Schranke. Rollifahrer können nun entscheiden: Entweder wenden und auf dem gleichen Weg zurück oder aber über das Hafengelände fahren, schildert der stellvertretende Ortsratsvorsitzende Heino Förste (Linke) die Situation. Der Ausweg: Die Schranke Richtung Hafen um etwa fünf Meter versetzen.

Mikkat sagte das auch auf der Ortsratssitzung am 30. Mai zu. Nun zog der Mann vom Stalu die Zusage zurück. Der Vertreter der Stadt habe gesagt, dass „das Auslaufen des Deichkronenwegs auf dem Hafengelände“ den Forderungen der Stadt entspreche.

Förste ist verärgert: „Ich halte das für einen Schildbürgerstreich.“ Er will die Behindertenbeauftragte Greifswalds ansprechen, um eine Änderung der Verhältnisse am Hafen Ladebow zu erreichen.

Stadtsprecherin Andrea Reimann verweist auf einen Termin der Verwaltung Ende Juni mit dem Stalu. Dort wolle man neben anderen auch dieses Problem beraten. eob

OZ

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