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Greifswald Streit um Bufdi-Stelle schlägt weiter Wellen
Vorpommern Greifswald Streit um Bufdi-Stelle schlägt weiter Wellen
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00:05 31.03.2016

Die geplante Besetzung einer Stelle im Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) bei der Stadt sorgt weiter für Diskussionen. Nachdem die OZ in ihrer gestrigen Ausgabe über eine kleine Anfrage der CDU-Fraktion dazu an den Oberbürgermeister sowie die Haltung des Integrationsbeauftragten des Kreises in dieser Angelegenheit berichtet hatte, lässt nun das Kreistagsmitglied der Alternativen Liste (AL), Gregor Kochhan, kein gutes Haar an beiden. „Es ist eine Unverschämtheit, eine Personaldiskussion öffentlich zu führen“, meint Kochhan, der dem zeitweiligen Sonderausschuss für Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten angehört. Es gehe nicht um eine politisch sensible Stelle als Amtsleiter, Dezernent oder ähnliches. Für ihn werde deutlich, dass es der CDU nicht um die Stelle gehe, sondern darum, eine Person in der Öffentlichkeit herabzuwürdigen, kritisiert Kochhan.

Dass Birgit Schulz als Bewerberin Entscheidungen zur Unterbringung von Flüchtlingen „widerlich und zum Kotzen“ fand, sei keine Beleidigung. Die Ereignisse rund um die Turnhalle in der Feldstraße seien für die Verantwortlichen des Kreises kein Ruhmesblatt gewesen. „Der Integrationsbeauftragte des Kreises sollte sich mit seiner persönlichen Meinung über die Stellenbewerberin zurückhalten. Umso mehr, als er nicht beruflich mit ihr zusammenarbeiten wird, da sie sich bei der Stadt und nicht beim Kreis bewirbt“, betont Gregor Kochhan. Ein Vorwurf sei bis zu einer Verurteilung nur ein Vorwurf, gibt er zu bedenken. Wenn dieser jedoch mit dem Gewicht eines Amtes im Rücken getätigt werde, könne es sich nur um einen Versuch nach dem Motto handeln, ,es wird schon etwas hängen bleiben'. Ein Mensch in einem öffentlichen Amt sollte so etwas unterlassen, so Kochhan abschließend.

OZ

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