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Greifswald Studenten fordern: Merkel soll die Uni besuchen
Vorpommern Greifswald Studenten fordern: Merkel soll die Uni besuchen
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07:22 26.08.2013
Erik von Malottki (l.) wollte Angela Merkel während ihres letzten Greifswald-Beusches eine Petition überreichen. Sie lehnte ab. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Der Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am vergangenen Dienstag hat ein Nachspiel. Die CDU-Wahlkreiskandidatin gab dem studentischen Fernsehsender „MoritzTV“ ein Interview, in dem sie behauptete, die Greifswalder Uni würde von der Exzellenzinitiative des Bundes zur Finanzierung der Hochschulen profitieren. „Dies trifft aber nachweislich nicht zu“, sagen die Hochschulgruppen der Piratenpartei und der Jugendorganisation der SPD. „Sowohl die Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als auch eine schriftliche Stellungnahme aus dem Rektorat der Universität Greifswald machen deutlich: Kein einziger Cent ist im Rahmen der Exzellenzinitiative nach Greifswald geflossen.“

Der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) pocht nun darauf, dass Merkel ihr am Dienstag gegebenes Versprechen, sich die Situation vor Ort genauer anzuschauen, noch vor der Wahl am 22. September wahrmacht. Zwar sei das Land in der Pflicht, die Hochschulen zu finanzieren, doch nach Aussage der Regierung reichten die Mittel dafür nicht aus. „Die Greifswalder Studierendenschaft fordert eine Abschaffung des Kooperationsverbots und den Einstieg des Bundes in die Grundfinanzierung von Forschung und Lehre“, so Asta-Vorsitzende Johanna Ehlers.

OZ

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