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Greifswald Studentenwerk muss umziehen
Vorpommern Greifswald Studentenwerk muss umziehen
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00:00 22.08.2016
Das frühere Pfarrhaus von St. Jacobi, heute Sitz der Baltisten und Slawisten, wäre eine gute Adresse fürs Studentenwerk. Quelle: Eckhard Oberdörfer

Im nächsten Jahr wird die Mensa am Schießwall geschlossen, weil dann das neue Speisehaus auf dem Campus Loefflerstraße eröffnet wird.

Damit stellt sich auch die Frage, was aus dem Mensaclub und dem Studentenwerk wird. Mit dem Schicksal des Mensaclubs wird sich eine Arbeitsgruppe des Senats befassen (die OZ berichtete). Immerhin ist er der älteste Club der Universität. Die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe steht aber noch nicht fest, informiert Hochschulsprecher Jan Meßerschmidt.

„Wir bleiben zunächst auch nach dem Auszug der Mensa noch in dem Gebäude am Schießwall“, kündigt Studentenwerkgeschäftsführerin Cornelia Wolf-Körnert an. „Auf Dauer ist das aber keine sehr wirtschaftliche Variante.“ So dürfte beispielsweise die Beheizung eines weitgehend leer stehenden Hauses teuer werden.

2019 ist erst einmal das Ziel für den Umzug des Studentenwerks in ein neues Haus. Denn eine Sanierung der Mensa am Schießwall sei keine Option. Das würde nach aktuellen Schätzungen des Betriebs für Bau und Liegenschaften etwa zehn Millionen Euro kosten, die niemand hat.

„Wir haben jetzt einen genehmigten Flächenbedarf von 800 Quadratmetern“, so Wolf-Körnert weiter. Das sei für die Planung eine Hausnummer. Sozialberatung, Wohnheime, Bafög, da komme schon einiges an Dienstleistungen zusammen, das neben der Verwaltung untergebracht werden müsse.

Die Villa Falladastraße 20 ist indes schon aus dem Rennen um den künftigen Sitz ausgeschieden (die OZ berichtete). Die hier ansässigen Nordisten ziehen auch zum Campus Loefflerstraße.

Die frühere Ur- und Frühgeschichte ist noch eine Option. Cornelia Wolf-Körnert plädiert für einen Sitz im Bereich des historischen Campus, wo schon andere Teile der Verwaltung der Hochschule konzentriert sind. Da kämen beispielsweise die leerstehende Alte Physik oder die jetzige Slawistik/Baltistik an der Domstraße infrage. Auch deren Mitarbeiter ziehen zum neuen Campus Loefflerstraße. eob

OZ

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