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Greifswald Studie: Fledermäuse trennen sich bei starken Konflikten
Vorpommern Greifswald Studie: Fledermäuse trennen sich bei starken Konflikten
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18:07 28.08.2013
Bechsteinfledermäuse in ihrem Tagesquartier. Foto: Gerald Kerth/Universität Greifswald
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Greifswald

Fledermäusen geht es wie manchen Menschen: Bei starken Interessenkonflikten sind die Tiere nicht mehr konsensfähig. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung von Greifswalder Zoologen, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Current Biology“ erschien. Für ihre Untersuchung haben die Forscher Konfliktsituationen zwischen Mitgliedern wilder Bechsteinfledermaus-Kolonien simuliert.

Einige Tiere wurden bei der nächtlichen Wahl des nächsten Tagesquartiers Störsignalen ausgesetzt. Die von den Forschern variierten Signale zeigten den ausgewählten Tieren, dass die Kästen nicht oder nur bedingt als Tagesquartier geeignet waren. Waren die Signale sehr stark, konnte der Interessenkonflikt innerhalb der Kolonie nicht mehr gelöst werden.

„Die Kolonie spaltete sich für ein bis zwei Tage auf“, sagte der Greifswalder Zoologe und Studienleiter Gerald Kerth. Bei schwächeren Störsignalen hingegen haben sich die Fledermäuse „einigen“ können.

dpa

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