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Greifswald Suche nach Giftmüll in Ladebow
Vorpommern Greifswald Suche nach Giftmüll in Ladebow
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00:00 06.07.2016

In diesem Monat wird der Bericht zu den im Gewerbegebiet Ladebow vermuteten Giftmüllfässern erwartet. Darüber informierte Thorsten Grützner, der Sprecher der Eigentümerin, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), auf Nachfrage der OZ. Die Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten habe für das sogenannte „Soll-Nr. 5“, südliches Wäldchen am Stadthafen, den Auftrag für Untersuchungen vor Ort erteilt.

Der Ortsrat Wieck/Ladebow geht davon aus, dass zu DDR-Zeiten zwölf Fässer mit Fahrzeugreinigungsmitteln auf dem damaligen Militärgelände vergraben wurden (die OZ berichtete). Ladebow war Hafen der Volksmarine. Der Ortsrat drängt seit Jahren auf die Beseitigung der Gefahr.

Ein von der Stadt in Auftrag gegebenes Gutachten zu den Altlasten im Gewerbegebiet enthält zu den Giftmüllfässern keine gesicherten Angaben. „Wenn überhaupt, lagert das Material unterirdisch“, schätzt Grützner ein. Daher bestehe „grundsätzlich keine Gefahr für Leib und Leben“, sagte er im Februar dieses Jahres. Die Bima hat zudem einen Zaun um das Gebiet ziehen lassen. eob

OZ

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