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Greifswald Tagung zum Todestag von Ernst Lohmeyer
Vorpommern Greifswald Tagung zum Todestag von Ernst Lohmeyer
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00:00 24.10.2016

Heute um 14 Uhr beginnt im Krupp-Kolleg ein Symposium zum Gedenken an Ernst Lohmeyers Tod vor 70 Jahren mit dem Titel „Hoffnungsvoller Aufbruch – gewaltsames Ende“. Die wissenschaftliche Leitung hat Professor Christfried Böttrich. Die Erinnerung an Ernst Lohmeyer sei in Greifswald auf vielfältige Weise lebendig, so trage der Innenhof des neuen Campus Loefflerstraße seinen Namen.

Ernst Lohmeyer wurde durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD am 19. September 1946 aufgrund falscher Anschuldigungen in Greifswald hingerichtet. Als erster Rektor der Nachkriegszeit sei er aber eine der wenigen integren Persönlichkeiten gewesen, die für den Neuaufbau der Universität gestanden hätten. 1935 hatte man ihn von Breslau hierher strafversetzt, weil er sich für einen bedrängten jüdischen Kollegen, den Juristen Ernst Joseph Cohn, eingesetzt hatte. Am 15. August 1996 erfolgte seine vollständige Rehabilitierung durch den Generalstaatsanwalt der Russischen Föderation. Seither wurde auch sein persönliches Geschick zum Gegenstand intensiver Nachforschungen. Im Fokus des Symposiums sollen auch die wissenschaftlichen, sehr eigenständigen und unangepassten Leistungen Lohmeyers stehen.

OZ

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