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Tarif-Einigung am Theater Vorpommern

Greifswald Tarif-Einigung am Theater Vorpommern

Beschäftigte erhalten 7,25 Prozent mehr Geld

Greifswald. Die drohende Insolvenz am Theater Vorpommern ist abgewendet. Die Gewerkschaften der künstlerischen Beschäftigten und der Deutsche Bühnenverein als Arbeitgebervertreter unterzeichneten am Mittwoch den neuen Haustarifvertrag.

Die Haustarifverträge für die etwa 190 künstlerisch Beschäftigten gelten vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Juli 2018 und sehen gestaffelte Erhöhungen der Vergütungen in Höhe von insgesamt rund 7,25 Prozent vor. Die Kosten der Erhöhungen teilen sich dabei das Land und die Theatergesellschafter Stralsund, Greifswald sowie der Kreis Vorpommern-Rügen.

Freude über den Tarifabschluss herrscht im Ensemble. „Das Theater Vorpommern bleibt bestehen, wir können unsere Arbeit fortsetzen. Das ist eine gute Nachricht“, sagte gestern Schauspielerin Sarah Bonitz. In den jüngsten Wochen habe es angesichts der sich sehr lange hinziehenden Verhandlungen schon die Sorge gegeben, dass es womöglich keine Einigung geben würde. Das sei nun vorbei. Auch privat freue sich die 29-Jährige über den Tarifabschluss: „7,5 Prozent spüre ich natürlich im Portmonnaie.“

Der Abschluss soll nun auf die etwa 90 nichtkünstlerischen Beschäftigten in befristete Einzelverträgen übertragen werden. Die für diese Beschäftigungsgruppe zuständige Gewerkschaft Verdi hatte sich nicht an den Haustarifvertragsverhandlungen beteiligt.

Kein Gegenstand des Vertrages ist eine weitere Erhöhung um 2,25 Prozent, die das Land ab 1. Januar 2018 allein tragen will. Die Regierung hatte die Zahlung an die Bedingung geknüpft, dass zum Sommer 2018 die Fusion mit der Theater- und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz vollzogen ist. Das Land will als Mehrheitsgesellschafter in das Staatstheater Nordost eintreten. Intendant Dirk Löschner zeigte sich nach dem Abschluss erleichtert. Er hoffe, dass sich die große Anspannung der letzten Monate, die mit der drohenden Insolvenz verbunden war, nun löse.

OZ

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