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Greifswald Tausende Greifswalder beim Stadtwerkefest
Vorpommern Greifswald Tausende Greifswalder beim Stadtwerkefest
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00:00 15.08.2016
Maggie, Sina, Hannes und Lilian zimmerten am Stand der WGG ein Vogelhäuschen oder Insektenhotel und malten es dann an. Quelle: Fotos: Petra Hase

Klettern, rutschen, Kisten stapeln: Das Familienfest der Stadtwerke Greifswald zog am Sonnabend gut 3000 Besucher zum Firmengelände in die Gützkower Landstraße. Das fünfte Jahr in Folge lud das Unternehmen Kunden zu Spiel, Spaß und musikalischer Unterhaltung ein, „um wieder einmal Dankeschön zu sagen“, berichtete Martin Hennig, Eventmanager der Stadtwerke. Rund 40 Mitarbeiter sorgten neben vielen Kooperationspartnern für ein buntes Fest.

Das Karussell für die Kleinen war ständig dicht umlagert.

Bei den Besuchern stieß das auf große Anerkennung. Enrico Meyer kam mit seiner Frau Katrin, Tochter Svenja (11) und Sohn Finn Marek (4) aus Gützkow zum Fest. „Für die Kinder ist das toll hier“, sagte der 39-Jährige. Ob Torwandschießen, Hüpfburg oder Trampolin, „super, dass alle Angebote kostenlos sind“, so der Familienvater.

Auch Christina Milbrodt, die mit Mann Steffen, Sohn Lukas (13) und Tochter Luci (6) von Stand zu Stand schlenderte, war begeistert: „Ich hätte nie gedacht, dass das Gelände hier so groß ist. Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder“, so die Greifswalderin.

Vielleicht auch, weil ihnen Erbsensuppe und Bratwurst vom THW so lecker schmeckten. Das Technische Hilfswerk war mit einem Gerätewagen sowie sieben Frauen und Männern angerückt. „Wir sind das dritte Jahr beim Stadtwerkefest dabei“, berichtete Zugführer Dirk Leesch. Dass der Imbissstand so viel Zuspruch fand, freute ihn: „Das kann sich unsere Helfervereinigung mit der Familie Fenske auf die Fahnen schreiben“, sagte er.

Lange Schlangen gab es bei den Mitmachangeboten. Die Wohnungsbaugenossenschaft Greifswald (WGG) etwa bot Kindern an, Vogelhäuschen, Insektenhotels und Blumenkästen zu zimmern. „Wir hatten 130 Bausätze im Gepäck, doch davon sind fast alle weg“, so WGG-Pressereferentin Juliane Boutalha am Nachmittag.

Auch Julian Galitz (12) und Moritz Liebenow (13) hatten mit weiteren Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Greifswald reichlich zu tun. Sie betreuten kleine Kinder, die mit einem sogenannten C-Rohr mal in ein Loch zielen wollten.

Nicht das erste Mal war Nils Bandelin vom Verband für Behinderten- und Rehasport MV beim Fest. „2015 kamen wir mit nur zwei Leuten, das war nicht lustig“, sagte er. Denn der Andrang sei riesig gewesen – wie in diesem Jahr: Viele Gäste wollten ihr Können im Rollstuhlparcours testen. Auch vor und auf der Bühne herrschte eine tolle Stimmung, dafür sorgten Künstler aus der Region, darunter die Greifswalder Band „Seeside“.

Petra Hase

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