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Greifswald Taxi nahm Schwerstbehinderte nicht mit
Vorpommern Greifswald Taxi nahm Schwerstbehinderte nicht mit
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08:14 14.11.2017
Die Binzer Familie sollte nur gegen Bargeld zurückfahren können. Quelle: privat
Greifswald

Petra Wiegel ist schwerstbehindert und an den Rollstuhl gebunden. Mehrmals im Monat fährt die 58-jährige Binzerin mit dem Taxi zur ambulanten Behandlung ins Uniklinikum Greifswald mit einem Beförderungsschein, den später die Krankenkasse bezahlt. Doch am 20. Oktober sollte sie Bargeld geben.

Zu den genauen Umständen gibt es unterschiedliche Darstellungen. So sagen Taxiunternehmer und nach Prüfung des Falls auch die Kreisverwaltung, Petra Wiegel habe keinen Beförderungsschein für die Rückfahrt nach Binz gehabt. Petra Wiegel und ihr Mann bestreiten das. Der Binzer Taxifahrer, mit dem sie nach Greifswald fuhren, bestätigt ihre Darstellung. Laut AOK-Sprecher Markus Juhls hätte die Krankenkasse immer gezahlt, weil Wiegels eine Dauergenehmigung haben. Die Familie fuhr an dem Tag übrigens mit dem Zug nach Hause.

Eckhard Oberdörfer

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