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Greifswald Telefonseelsorger in Not
Vorpommern Greifswald Telefonseelsorger in Not
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23:40 18.04.2013
Vor allem allein lebende Menschen und Kranke sind auf die telefonische Hilfe angewiesen. Quelle: ulf-Kersten Neelsen
Greifswald

Die Ökumenische Telefonseelsorge Vorpommern steckt finanziell in der Klemme: Mit der Kreisgebietsreform sind kommunale Fördergelder weggefallen. Der neu gebildete Kreis Vorpommern-Greifswald habe im vergangenen Jahr kein Geld gezahlt, erklärte Leiterin Annerose Neumann gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG. Nur der Kreis Vorpommern-Rügen leiste weiter seinen Anteil.

Dadurch sei die Fortführung der überweigend von Ehrenamtlern besetzten Hotline für Depressive, psychisch Kranke und allein lebende Menschen in Not gefährdet. Sonst könnten etwa Fahrtkosten zur Einsatzstelle in Greifswald kaum mehr erstattet und die zwei hauptamtlichen Mitarbeiter mittelfristig nicht mehr finanziert werden.

Vor der Verwaltungsreform hätten die Stadt Greifswald und die Landkreise Ost- und Nordvorpommern pro Jahr zusammen 5000 Euro Förderung gegeben.

Die Telefonseelsorge Vorpommern wird von der evangelischen und katholischen Kirche getragen und sitzt in Greifswald. Laut Neumann gehen jedes Jahr rund 8000 Anrufe ein, oft zu Zeiten, in denen Beratungsstellen geschlossen sind. 40 geschulte Berater helfen, den Dienst rund um die Uhr zu besetzen.

Service: Die Telefonseelsorge ist unter 0800 111 0 111 rund um die Uhr zu erreichen.

Lesen Sie mehr zum Thema in der Freitagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).

OZ

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