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Greifswald Tempo machen für Sanierung der Gewächshäuser
Vorpommern Greifswald Tempo machen für Sanierung der Gewächshäuser
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00:10 09.03.2016
Studentin Antje Gärtner (2. von links) überreichte eigens fürs Spendensammeln gefertigte Taschen; links steht Luisa Heide (Bürgerschaft/SPD), rechts stehen Landesenergieminister Christian Pegel und die Bundestagsabgeordnete Sonja Steffen (beide SPD). Quelle: Eckhard Oberdörfer

Die Sanierung der denkmalgeschützten Gewächshäuser rückt in greifbare Nähe. Laut Univizekanzler Peter Rief könnte 2016 gebaut werden.

Die Gewächshäuser sind seit 2014 wegen statischer Probleme für Besucher gesperrt. Seitdem wird um die für die Sanierung nötigen 3,5 Millionen Euro gerungen. Der Bund bewilligte noch 2014 auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg 1,36 Millionen Euro. Die Uni als Eigentümer gibt 350000 Euro, und über die gerade unterzeichnete Zielvereinbarung der Hochschule mit dem Land fließt eine weitere Millionensumme. Dafür machte sich der Greifswalder CDU-Landtagsabgeordnete Egbert Liskow bei Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) stark. Gestern nun besuchten Landesenergieminister Christian Pegel und die Bundestagsabgeordneten Sonja Steffen (beide SPD) die Gewächshäuser.

„Eine Stiftung hat uns 60000 Euro fest zugesagt“, informierte sie der Direktor des Botanischen Gartens der Uni, Martin Schnittler. Er gehe davon aus, dass eine zweite Stiftung 20000 Euro gibt. Außerdem will Schnittler einen Antrag bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz stellen. Die Idee: bei der Verglasung Energieeffizienz und denkmalgerechte Sanierung verbinden. Eile ist geboten:

In diesem Jahr läuft die Genehmigung fürs Betreten der Gewächshäuser durch Mitarbeiter aus. Ausnahmsweise durften gestern die Politiker und ihre Begleiter die Glashäuser — aufgrund ihrer Seltenheit Denkmale von nationalem Rang — betreten. Nur weil es windstill war, betonte Uniprorektor Wolfgang Joecks.

„Wir haben über 50000 Euro Spenden sammeln können“, informierte Schnittler den Besuch. Allein der Freundeskreis gibt etwa 13000 Euro. Besonderes Lob verdienten die Studenten, meinte er. Auch sie haben schon rund 13000 Euro „erwirtschaftet“, beispielsweise über Tanzveranstaltungen. Seit Anfang des Jahres gibt es eine Crowdfundingseite der Studenten, mit der Geld im Internet gesammelt wird. Bisher kamen 1300 Euro zusammen. „Wir bitten um Geld, um schnell anfangen zu können“, sagte Studentin Antje Gärtner.

• Crowdfunding über http://fuersgewaechshaeusle.de/

Von eob

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