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Greifswald Tiefbauamt: Teich im Ostseeviertel ist sauber
Vorpommern Greifswald Tiefbauamt: Teich im Ostseeviertel ist sauber
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00:05 27.10.2016
Der Teich am Weg vom Treidelpfad zur Straße „Am Ryck“ wurde als Ausgleichsmaßnahme künstlich angelegt. Quelle: eob

Dreckig, verkrautet und fast schon zugewachsen: So charakterisieren Anwohner im Ostseeviertel Ryckseite seit längerer Zeit ein Gewässer in ihrem Viertel.

Gemeint ist der Teich mit der Spundwand, den man über den zweiten Weg vom Treidelpfad zum Ostseeviertel, das heißt zur Straße „Am Ryck“ ansteuern kann.

Das Thema ist ein Dauerbrenner auf den Versammlungen der Ortsteilvertretung Ostseeviertel. Sie hat sich schon mehrfach an die Stadtverwaltung gewendet und eine bessere Pflege des Teichs gefordert. Er ist kein natürliches Gewässer, sondern wurde als Ausgleich für den Eingriff in Natur und Landschaft bei der Umsetzung des Bebauungsplanes 23 (Ostseeviertel Ryckseite) künstlich angelegt.

Die Stadtverwaltung sieht derzeit keinen Handlungsbedarf für größere Pflegearbeiten, sagt Stadtsprecherin Andrea Reimann. Von einem Zuwachsen des Teiches könne gar keine Rede sein. „Der Uferbereich ist naturnah ausgebildet worden und entsprechend mit Büschen, einem schmalen Schilfgürtel und abschnittsweise mit Rohrkolben bewachsen“, begründet sie. Das eigentliche Gewässer sei auch nicht übermäßig mit Unterwasserpflanzen bewachsen.

„Die Wasserqualität ist erstaunlich gut“, schätzt ein Mitarbeiter der Tiefbau- und Grünflächenamtes ein. „Die Sichttiefe beträgt ein Meter.“ Das sei viel. Der Mitarbeiter hatte sich wegen der vielen Beschwerden den Teich genauer angesehen, nun stellte er die Ergebnisse dem Bauausschuss der Bürgerschaft vor.

Der Teich habe eine Gesamtfläche von 4520 Quadratmetern, sagte er. Nur 300 Quadratmeter davon, also sieben Prozent, seien mit Röhricht bewachsen. Dass das Röhricht im südöstlichen Teil bis zu neun Metern ins Wasser hineinreicht, könne man nicht als Verlandung bezeichnen. „Die Vegetation ist aus naturschutzfachlicher Sicht hochwertig“, sagte der Mitarbeiter. Röhricht aus dem Teich zu entfernen, sei nicht notwendig. Auch die Spundwand sei top. „Der Teich ist insgesamt in einem guten bis sehr guten Zustand.“ Nur eine Ausnahme nennt Stadtsprecherin Andrea Reimann. Im Bereich des Hauses Am Ryck 45 seien Weiden dicht an das Haus gewachsen. Die Entfernung einiger weniger Gehölze könne dort genehmigt werden.

„Die Wahrnehmung der Bürger ist eine andere“, kommentierte Rudi Duschek (Linke). Und Jürgen Liedke (CDU) wies darauf hin, dass Bürger regelmäßig in diesem Bereich Müll sammelten und so zur Verbesserung beitrügen. Im Sinne des Dialogs mit den Bürgern lud er die Stadtverwaltung zur Sitzung der Ortsteilvertretung ein. eob

OZ

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