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Greifswald Torfestival in den letzten drei Minuten
Vorpommern Greifswald Torfestival in den letzten drei Minuten
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00:00 04.12.2017
Greifswald

Im Spitzenspiel der Landesliga Ost zwischen dem Greifswalder FC II (Platz 4) und der SG Karlsburg/Züssow (5) behaupteten sich die Gastgeber am Sonnabend klar mit 4:0 (0:0). Auf dem Jugendplatz des Greifswalder Volksstadions konnte die GFC-Reserve auf fast alle Spieler zurückgreifen, während die Gäste auf sieben Stammspieler verzichten mussten. Besonders das Fehlen von Torjäger Marcus Bischoff (bisher 7 Treffer) und Mittelfeldmotor Henry Brandenburg bereiteten SG-Trainer Edwin Hübner Sorgen.

Bevor die Partie begann, mussten sich die rund 100 Zuschauer und die beiden Mannschaften in Geduld üben, da das Schiedsrichter-Team fehlte. Es dauerte 15 Minuten, bis sie schließlich am Spielfeld erschienen. Linienrichter Toni Böhm hatte zuvor eine Partie in der B-Jugend-Verbandsliga geleitet.

Der Greifswalder FC übernahm sofort das Zepter und war in der ersten Viertelstunde spielbestimmend. Die größte Chance in dieser Phause hatte Clemens Galonski, doch sein Schuss aus 25 Metern klatschte an den Pfosten. In der Folge kam die SG plötzlich besser ins Spiel, und hatte ihrerseits gute Einschussmöglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. Die Viertelstunde vor der Pause verlief dann ausgeglichen – beide Mannschaften neutralisierten sich. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

GFC-Trainer Mathias Raths stellte zur zweiten Halbzeit um und brachte für Charbel Chougourou und Ole Grunow mit Kevin Beutin und David Gurski zwei frische Spieler, die noch entscheidend werden sollten. Aber zunächst passierte nicht viel. Beide Abwehrreihen standen gut und ließen nichts zu. Nach einer Stunde dann große Aufregung bei den Gästen, die vehement einen Elfmeter fordern.

„Bis zur 60. Minute pfeift der Schiedsrichter ordentlich und dann gibt er diesen klaren Elfmeter nicht“, ärgerte sich Edwin Hübner. So sorgte die Szene dafür, dass Hektik aufkam, es aber kaum noch Tormöglichkeiten gab. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss kam Philipp Sundt beim GFC verletzungsbedingt für Daniel Scheuermann. Eine Minute später folgte die Führung für die Hausherren. Kevin Beutin traf nach Vorabeit von Markus Schönfeld zum 1:0.

Die Schlussphase war für die Gäste brutal. Zunächst hatten die durch Nico Schuhmacher die Riesenchance zum Ausgleich, doch beim anschließenden Konter gelang Alexander Glandt nach Vorarbeit von Philipp Sundt das 2:0 (88.). Es folgten noch zwei Treffer von Kevin Beutin und David Gurski zum 4:0-Endstand, den sogar Raths als „zu hoch“ bezeichnete. „Es war viel Hektik im Spiel, viele Emotionen auf beiden Seiten, was ein Derby auch ausmacht“, befand der GFC- Coach, während Hübner den vergebenen Chancen nachtrauerte. Greifswalder FC II: Bohm – Kitschke, Schröder, Sucher, Grunow (46. Gurski) – Erdmann – Chougourou (46. Beutin), Galonski, Scheuermann (74. Sundt), M. Schönfeld – Glandt SG Karlsburg/Züssow: Prieß – Wussow (67. Schuhmacher), Troge, Seehausen, Ron Oberländer, Eichelkraut, Stachowiak, Raik Oberländer, Knuth (61. Gutjahr), Schuldt, Rico Oberländer.

Tore: 1:0 Beutin (75.), 2:0 Glandt (88.), 3:0 Beutin (89.), 4:0 Gurski (90.+1.).

Frank Rosenfeld

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