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Totengedenken an beschädigtem Denkmal

Greifswald Totengedenken an beschädigtem Denkmal

Innenminister: Täter zeigen „Menschenverachtung und Geschichtslosigkeit“

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Bürgerschaftspräsidentin Birgit Socher und Greifswalds OB Stefan Fassbinder verneigen sich bei der Kranzniederlegung.

Quelle: Kai Lachmann

Greifswald. Die zentrale Gedenkstunde des Landes zum Volkstrauertag auf dem Neuen Friedhof in Greifswald wurde von einer Beschädigung des Denkmals für gefallene Soldaten des Ersten Weltkrieges überschattet. „Unbekannte brachen mehrere kleine Holzkreuze ab und warfen sie neben das Ehrenmal. Die Front des steinernen Sockels beschmierten sie mit Farbe“, teilt die Polizei mit. Aufgefallen sei dies bei einer nächtlichen Kontrolle. Tatverdächtige konnten bisher nicht ermittelt werden. „Eine Anzeige wegen des Verdachts der Störung der Totenruhe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung wurde aufgenommen“, heißt es.

Lorenz Caffier (CDU) verurteilt die Tat: „Wer auf diese Art und Weise sein politisches Statement gegen unsere Gesellschaft abgibt, zeigt nur seine eigene Menschenverachtung und Geschichtslosigkeit“, meint der Innenminister. „Unabhängig von politischen Einstellungen ist der Volkstrauertag in unserer Gesellschaft zu Recht fest verankert und erinnert an alle Opfer von Krieg und Vertreibung.“ Dies betonten auch die Redner in der Trauerhalle, unter anderem Greifswalds Oberbürgemeister Stefan Fassbinder (Grüne): „Wir sind hier nicht zusammengekommen, um Helden zu ehren, sondern um zu trauern.“

Die Finanzministerin a.D. Sigrid Keler (SPD), die selbst als Vertriebene aus Schlesien nach Thüringen kam, sagte: „71 Jahre Frieden hierzulande sind ein Geschenk für uns. Möge das auch für die Folgegenerationen so bleiben.“ Kai Lachmann

OZ

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