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Greifswald Trainer Krabbe: Neuzugänge sorgen für Impulse
Vorpommern Greifswald Trainer Krabbe: Neuzugänge sorgen für Impulse
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00:05 14.02.2017
SG-Neuzugang Christoph Schulz (l.) hat sich schnell einen Stammplatz erkämpft. Quelle: Foto: Werner Franke

Die Handball SG Greifswald ist Spitzenreiter der Verbandsliga Ost. Drei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde spricht Trainer Thomas Krabbe über die Gründe des Erfolgs, mögliches Steigerungspotenzial und die Aufstiegs-Ambitionen.

Herr Krabbe, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Thomas Krabbe: Vor Beginn der Saison haben wir uns das Ziel gesetzt, Verbandsliga-Meister zu werden. Wir sind auf einem sehr guten Weg. Mit 13 Siegen und zwei Niederlagen stehen wir an der Spitze und haben zwei Punkte Vorsprung auf Altentreptow. Da kann man schon ziemlich zufrieden sein.

Woran machen Sie die Gründe für den Erfolg fest?

Es ist uns im Laufe der Saison gelungen, eine homogene Einheit zu bilden. Insbesondere der Mix aus erfahrenen und jungen, dynamischen Spielern ist sicher einer der Gründe für die gute Tabellenposition. Durch die drei Neuzugänge Christoph Schulz, Nikolas Lüthke und Tristan Schumann kamen neue Impulse in das Team.

Wie hat sich dadurch das Spielsystem geändert?

In den vergangenen Jahren hatten wir das Image einer alten, behäbig spielenden Mannschaft. In dieser Saison hat sich das Tempo in unserem Angriffsspiel erheblich erhöht. Die Grundlage dafür ist sicherlich unsere starke Defensive. Nicht umsonst sind wir die Mannschaft mit den wenigsten Gegentoren.

Wo sehen Sie noch Reserven?

Wir müssen immer weiter an der Abstimmung untereinander arbeiten. Die Stammformation funktioniert schon ganz gut. Es muss uns aber gelingen, dass es auch nach Auswechslungen nicht zum Bruch im Spiel kommt. Dafür muss im Training die Grundlage gelegt werden. Leider ist es aber nicht immer allen Spielern möglich, an den Trainingseinheiten teilzunehmen.

Wie sieht die Planung für die nächsten Wochen aus?

In den nächsten drei Spielen der Vorrunde gegen Waren zu Hause und dann in Barth und Teterow haben wir die Möglichkeit, unser Spielsystem weiter zu festigen. Ich hoffe, dass wir alle drei Spiele für uns entscheiden. Danach stünden die Vergleiche mit dem Tabellenführer der Weststaffel an.

Was passiert, wenn die Mannschaft Verbandsliga-Meister wird?

Wir würden unser Aufstiegsrecht wahrnehmen und im kommenden Jahr in der MV-Liga starten. Diese Entscheidung wurde einstimmig im Vorstand gefällt. Damit hat die Mannschaft die Rückendeckung durch den ganzen Verein.

Gibt es schon personelle Pläne für die kommende Spielzeit?

Wir haben das große Glück, dass die Nachwuchsarbeit der SG Vorpommern der vergangenen Jahre nun endlich Früchte trägt. Aus der A-Jugend sollen im Frühjahr einige Talente zur Mannschaft stoßen. Das Ziel ist es, diese jungen Leute möglichst schnell ins Team zu integrieren, um mit 16 bis 18 Spielern in das Abenteuer MV-Liga starten zu können.

Interview: Mayk Schulz

OZ

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